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Alphabet-Aktie sinkt: Mega-Kapitalerhöhung für KI-Offensive - Berkshire-Anteil im Blick


Alphabet-Aktie sinkt: Mega-Kapitalerhöhung für KI-Offensive - Berkshire-Anteil im Blick

Die Google-Konzernmutter Alphabet will sich für den Ausbau ihrer KI-Rechenzentren viel frisches Geld über eine Kapitalerhöhung ins Haus holen.

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Das Unternehmen will für 80 Milliarden US-Dollar (69 Mrd Euro) neue Aktien verkaufen. Dies kündigte der Konzern am Montagabend nach US-Börsenschluss an. Die geplante Kapitalerhöhung dürfte damit eine der größten aller Zeiten sein. Im Zuge des Deals übernimmt auch die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von US-Investorenlegende Warren Buffett Papiere für 10 Milliarden Dollar. Die Alphabet-Aktie verlor im NASDAQ-Handel 3,81 Prozent auf 358,39 US-Dollar.

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Im Vergleich zur Marktkapitalisierung von Alphabet steht die für sich genommen riesige Kapitalerhöhung allerdings in einem ganz anderen Licht. Zuletzt wurde das Unternehmen von den Investoren mit gut 4,5 Billionen Dollar bewertet. Damit ist der Tech-Gigant der zweitwertvollste Konzern weltweit hinter KI-Chipriese NVIDIA, der auf 5,4 Billionen Dollar kommt. Der Alphabet-Aktienkurs hat sich auf Sicht von zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Gemessen am Börsenwert macht die Kapitalerhöhung daher nur einen Anteil von weniger als 2 Prozent aus.

Alphabet-Chef Sundar Pichai hatte zuletzt in Aussicht gestellt, dass der Konzern dieses Jahr seine Investitionsausgaben in etwa verdoppeln will, um im Rennen um den Ausbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) vorn mitzuspielen. Derzeit liegt die anvisierte Spanne bei 180 bis 190 Milliarden Dollar, nach 91 Milliarden im Jahr 2025. Für 2027 hat Finanzchefin Anat Ashkenazi einen nochmals deutlichen Anstieg zum laufenden Jahr prophezeit.

Google befindet sich damit in guter Gesellschaft: Amazon etwa plant, rund 200 Milliarden Dollar zu investieren, einen Großteil davon ebenfalls in KI. Der Facebook-und Instagram-Konzern Meta Platforms hat bis zu 145 Milliarden Dollar an Investitionen veranschlagt, Microsoft rund 190 Milliarden Dollar.

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Das Paket der Kapitalerhöhung enthält ein Angebot über 30 Milliarden Dollar, das von Konsortialbanken abgesichert ist. Dieses umfasst sowohl in Vorzugsaktien zu wandelnde Papiere als auch Aktien der A- und C-Gattung des Konzerns. Weitere Aktien im Umfang von 40 Milliarden Dollar sollen ab dem dritten Quartal am Markt platziert werden. Die 10 Milliarden Dollar von Berkshire runden den Deal ab. Das von Buffett gegründete und mittlerweile vom Manager Greg Abel geführte Unternehmen sitzt seit langem auf hohen Bargeldreserven.

Eine solch hohe Kapitalerhöhung ist für große US-Tech-Konzerne ungewöhnlich. In den vergangenen Jahren taten diese sich vor allem durch den Rückkauf von Anteilsscheinen hervor, um unter anderem den eigenen Aktienkurs zu pflegen und die Aktienvergütungsprogramme der Mitarbeiter bedienen zu können. Mit dem immens hohen Geldbedarf für KI-Chips und -Rechenzentren hat sich das geändert - zumindest für diejenigen, die in diesem Bereich Fuß fassen wollen.

In den vergangenen Monaten holten sich Unternehmen wie Alphabet oder Meta aber vor allem Milliardensummen über die Ausgabe von Anleihen. Die Google-Mutter hatte beispielsweise im Februar etwas mehr als 30 Milliarden Dollar an neuen Schulden aufgenommen - unter anderem über die Ausgabe einer 100 Jahre laufenden Anleihe.

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/men/tav/zb

MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX)

Bildquellen: JPstock / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com

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24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.
24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
23.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
22.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.
22.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Buy Jefferies & Company Inc.

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