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EVOTEC-Aktie profitiert: Erweiterte Kooperation mit Sandoz bringt EVOTEC auf Mai-Hoch


EVOTEC-Aktie profitiert: Erweiterte Kooperation mit Sandoz bringt EVOTEC auf Mai-Hoch

Die Aktien von EVOTEC haben am Montagnachmittag doch noch mit einem weiteren Kursanstieg auf die Bekanntgabe einer erweiterten Partnerschaft mit dem schweizerischen Pharmakonzern Sandoz reagiert.

Die Papiere des Wirkstoffforschers legten zuletzt via XETRA um 1,85 Prozent auf 9,90 Euro zu und erreichten auch wieder den höchsten Stand seit Mitte Mai.

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Marktbeobachter und Analysten äußerten sich positiv darüber, dass Just EVOTEC Biologics seine strategische Partnerschaft mit Sandoz für die Entwicklung und kommerzielle Herstellung von Biosimilars erweitert hat. Dafür erhält das Biologika-Segment von EVOTEC finanzielle Mittel sowie weitere Zahlungen von Sandoz, die vom Erreichen von Entwicklungsmeilensteinen ab 2025 abhängen.

RBC-Analyst Charles Weston lobte den Ausbau der Partnerschaft, der die künftige Kapazitätsauslastung verbessern werde. Zudem sei Sandoz ein großer, bedeutender Kunde, weshalb die Mitteilung die Fähigkeiten des Biologika-Segments hervorhebe.

Marktexperte Andreas Lipkow verwies zudem auf die starken Kursverluste der Aktie bis Mitte Juni, als den tiefsten Stand seit sieben Jahren erreicht hatte, und die seither erfolgte leichte Erholung. "Das Unternehmen ist nach den starken Kursrückgängen zum Objekt für potenzielle Übernahmespekulationen geworden. Zugleich zeigt sich nun, dass EVOTEC auch durchaus interessante Kooperationen bzw. Vertiefungen von bestehenden Partnerschaften angeht."

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Damit sollten sich laut Lipkow die Zweifel nach dem Wechsel des Vorstandschefs ebenfalls zunehmend verflüchtigen. "Das Gebiet der Biosimilare ist ein sehr interessanter Zweig für die Pharmaunternehmen, da sie dadurch erhebliche Kosten und Zeit sparen können. EVOTEC ist darin sehr gut etabliert und konnte in der Vergangenheit des Öfteren brillieren."

Die Aktie des Pharmawirkstoffforschers ist vor allem seit Jahresbeginn unter Druck geraten und hat seither rund 53 Prozent eingebüßt. Anfang Januar hatte der überraschende Rücktritt Werner Lanthalers vom Chefposten panikartige Aktienverkäufe ausgelöst. Im Frühjahr verschreckte EVOTEC die Anleger erneut, als der für 2023 ausgewiesene Gewinn ebenso deutlich enttäuschte wie der erheblich vorsichtiger gewordene Ausblick auf das Jahr 2024.

/ck/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: REMY GABALDA/AFP/Getty Images

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Datum Rating Analyst
25.09.26 EVOTEC SE Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.08.26 EVOTEC SE Outperform RBC Capital Markets
16.07.26 EVOTEC SE Hold Deutsche Bank AG
16.07.26 EVOTEC SE Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.07.26 EVOTEC SE Hold Deutsche Bank AG

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