Ausblick unter Vorbehalt

Conti-Aktie unter Druck: Continental erwartet 2020 Margenrückgang - Erneut Verlust in Q3


Conti-Aktie unter Druck: Continental erwartet 2020 Margenrückgang - Erneut Verlust in Q3

Continental rechnet dieses Jahr mit deutlich geringeren Umsätzen und einem erheblichen Margenrückgang.

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Der Umsatz dürfte bei rund 37,5 Milliarden Euro liegen, teilte der DAX-Konzern mit. Vergangenes Jahr hatte das Unternehmen noch 44,5 Milliarden Euro umgesetzt. Die bereinigte operative Marge dürfte 2020 rund 3 Prozent nach 7,4 Prozent im Vorjahr erreichen. Grund dafür sind die Belastungen aus der Corona-Pandemie auf die Autobranche bei anhaltend hohen Investitionen für Elektromobilität und Digitalisierung.

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Der Ausblick stehe allerdings unter dem Vorbehalt, so Continental weiter, dass sich die Wechselkurse im vierten Quartal nicht erheblich verändern und es zu keinen neuen, unerwarteten Auswirkungen der Pandemie auf die Produktion, die Lieferkette und den Kundenbedarf gibt.

Conti hatte Anfang April den bis dahin gültigen Ausblick wegen des unsicheren Umfelds zurückgenommen. Bis dahin hatte der Konzern bei Umsätzen von rund 42,5 Milliarden bis 44,5 Milliarden Euro eine bereinigte EBIT-Marge zwischen etwa 5,5 bis 6,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Continental erneut mit Verlust trotz Markterholung

Continental hat im dritten Quartal trotz der Markterholung vor allem auf dem chinesischen Automobilmarkt bei sinkenden Umsätzen einen hohen Verlust verzeichnet. Den Autozulieferer belasteten erneut hohe Abschreibungen und Kosten für den Konzernumbau. Deutlich positiv entwickelte sich allerdings der Free Cashflow.

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Den Nettoverlust bezifferte der DAX-Konzern bei Vorlage ausführlicher Quartalszahlen mit 719 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Hannoveraner Konzern wegen einer hohen Wertberichtigung einen Fehlbetrag über knapp 2 Milliarden Euro ausgewiesen. Der Free Cashflow ist mit 1,75 Milliarden Euro dagegen deutlich positiv nach den Abflüssen zum Halbjahr. Für die neun Monate ergibt sich den Angaben zufolge noch ein Minus von knapp 52 Millionen Euro.

"Wir haben uns im dritten Quartal operativ beachtlich gut geschlagen", zeigte sich Conti-Chef Elmar Degenhart in der Mitteilung zufrieden. "Unsere unmittelbar nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie getroffenen Maßnahmen haben voll gegriffen."

Das Unternehmen hatte bereits Ende Oktober vorläufige Eckzahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Demnach sank der Konzernumsatz um gut 7 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,1 von 5,6 Prozent.

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Auf XETRA verloren die Papiere von Continental am Mittwoch schlussendlich 0,79 Prozent auf 106,20 Euro.

DJG/kla/brb

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: 360b / Shutterstock.com

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09.07.26 Continental Overweight JP Morgan Chase & Co.
06.07.26 Continental Buy Jefferies & Company Inc.
06.07.26 Continental Market-Perform Bernstein Research
06.07.26 Continental Overweight JP Morgan Chase & Co.
02.07.26 Continental Buy UBS AG