Autoindustrie: ZF-Beschäftigte demonstrieren gegen Stellenabbau


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autozulieferer ZF will in den nächsten Jahren bis zu 15 000 Stellen weltweit streichen, die Hälfte davon in Deutschland. Jetzt demonstrieren Beschäftigte dagegen, auch in Bayern. Die IG Metall ruft für diesen Mittwoch zu Protestaktionen vor den Werkstoren in Passau und in Bayreuth auf. In Nürnberg ist für Donnerstag eine Kundgebung von ZF-Beschäftigten vor der Meistersingerhalle geplant, mit anschließendem Autokorso zum Werk.

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ZF ist ein Stiftungsunternehmen mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee und beschäftigt allein in Deutschland gut 50 000 Menschen - davon 18 000 in Bayern. Bis Ende 2022 sind betriebsbedingte Kündigungen an den meisten Standorten ausgeschlossen. Aber der technologische Wandel und jetzt die Corona-Pandemie treffen das Unternehmen hart, die Nachfrage ist eingebrochen, für dieses Jahr erwartet der Vorstand "hohe finanzielle Verluste".

Der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn forderte ZF auf, die Beschäftigung mit der Ausweitung der Kurzarbeit zu sichern. "Wir werden um jeden Arbeitsplatz bei ZF kämpfen", sagte der Gewerkschafter am Dienstag.

/rol/DP/nas

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