Bafin/Röseler: Sind bei Grenke wegen Wirecard besonders sensibel
Werte in diesem Artikel
Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) steht bei der Prüfung der Vorwürfe gegen den Finanzdienstleister Grenke AG noch stark unter dem Eindruck des Wirecard-Skandals. "Wirecard hängt uns noch nach", sagte Bafin-Exekutivdirektor Raimund Röseler bei einer Konferenz der Börsen-Zeitung in Frankfurt. Er fügte hinzu: "Das hat natürlich dazu geführt, dass wir bei Grenke ganz sensibel sind."
Anders als bei Wirecard habe Grenke den Vorteil, dass das gesamte Unternehmen unter der Aufsicht der Bafin stehe. Er könne nicht genau sagen, was alles in Sachen Grenke unternommen werde, doch werde die Bafin alle ihre aufsichtlichen Instrumente prüfen.
Laut Röseler hat der Wirecard-Skandal dazu geführt, dass die Bafin ihre Aufsichtsarbeit hinterfragt. "Für viel dieser modernen, technologisierten Institute wie die Wirecard Bank passen die aktuellen aufsichtlichen Instrumente nur eigeschränkt", sagte Röseler. Bei der Anpassung ihres traditionellen Aufsichtsansatzes müsse die Bafin selbst tätig werden, der Gestezgeber könne da nicht helfen.
Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/kla
(END) Dow Jones Newswires
September 22, 2020 04:35 ET (08:35 GMT)
Ausgewählte Hebelprodukte auf grenke
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf grenke
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen