Aktien von Deutsche Bank & Co.: Schwäche aus den USA schwappt über
Die Aktien europäischer Banken sind am Dienstag von schlechten US-Vorgaben belastet worden.
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Der europäische Sektorindex büßte 1,3 Prozent ein und die Titel der Deutschen Bank waren mit einem Abschlag von 1,96 Prozent auf 33,48 Euro ein schwacher Wert im DAX. Sie setzten damit ihre jüngste Korrektur des in der Vorwoche erreichten Höchststandes seit 2011 fort. Der von der UniCredit-Übernahme getriebene Commerzbank-Kurs zeigte sich mit 0,42 Prozent Plus auf 42,85 Euro robuster.
Negativ strahlte auf den Sektor aus, dass die Kurse von US-Investmentbanken wie Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America oder Morgan Stanley am Vorabend in New York immer stärker unter Druck geraten waren. Letztlich hatten sie den Handel mit Abschlägen zwischen 1,7 und 5,1 Prozent beendet.
Bank of America enttäuscht mit Ausblick
Als Belastung für die US-Kurse galten Aussagen des Chefs der Bank of America auf einer Konferenz der britischen Barclays-Bank. Brian Moynihan hatte dort erklärt, dass die Handelserträge im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres "relativ unverändert" bleiben dürften. Am Markt hieß es, dies impliziere eine unerwartete Unterbrechung des Aufschwungs aus der ersten Jahreshälfte.
Moynihan erwartet die Investmentbanking-Gebühren in einer Spanne von 1,6 bis 1,8 Milliarden US-Dollar, doch Analysten hatten wohl einen Wert auf dem Zettel, der näher an der 2-Milliarden-Dollar-Marke liegt. Moynihan verwies in einem TV-Interview auf dem Sender Bloomberg auf ein rückläufiges Geschäft mit Anleihen, während der Aktienhandel gut abschneide.
UBS zusätzlich unter Druck
Stärker erwischte es in Europa noch die Titel der UBS, die in Zürich um mehr als vier Prozent fielen. Bei den Schweizern stand außerdem eine Abstimmung im Ständerat über einen umstrittenen Regulierungsvorschlag im Fokus. Es ist ungewiss, ob die kleine Kammer des Parlaments dem Antrag der Wirtschaftskommission folgen wird. Dieser ist deutlich abgeschwächt im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen des Bundesrats.
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FRANKFURT/NEW YORK/ZÜRICH (dpa-AFX)
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