Baugenehmigungen sinken im Juli um 1,8 Prozent


WIESBADEN (Dow Jones)--Im Juli ist in Deutschland der Bau von insgesamt 31.200 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,8 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Juli des Vorjahres. Die alleinige Betrachtung der Monatsergebnisse kann Schwankungen unterliegen, hieß es von Destatis. Für den Zeitraum Januar bis Juli ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg der genehmigten Wohnungen für die Wohn- und Nichtwohngebäude um 5,6 Prozent.

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In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Juli rund 26.700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 2,7 Prozent oder 700 Wohnungen weniger als im Vorjahresmonat.

Bei den Nichtwohngebäuden, die im Juli genehmigt wurden, sank der umbaute Raum (Rauminhalt) gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,0 Prozent auf 21,3 Millionen Kubikmeter. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2020 02:14 ET (06:14 GMT)

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