Bayer beantwortet 560 Fragen in der Hauptversammlung
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FRANKFURT (Dow Jones)--In der zweiten virtuellen Hauptversammlung von Bayer wurden 560 Fragen von 33 verschiedenen Aktionären beantwortet. Die letzten trafen noch am Sonntag kurz vor Mitternacht ein. Insgesamt 50 Mitarbeiter waren damit befasst, die Fragen zu beantworten, sagte Vorstandschef Werner Baumann im Laufe der Veranstaltung, die anders als im Vorjahr durchgängig der Öffentlichkeit zugänglich war.
Zu Wort - und das ist auch im Vergleich zu anderen virtuellen Hauptversammlungen neu - kamen dabei auch die zahlreichen Kritiker des Konzerns. Alle Aktionäre hatten im Vorfeld die Möglichkeit, zweiminütige Videos einzureichen, die auf der Homepage veröffentlicht, aber auch im Laufe der Hauptversammlung abgespielt wurden. 13 solche Videos wurden eingereicht, darüber hinaus gab es neun schriftliche Stellungnahmen.
Zum Schluss der Fragenrunden, die wie auch in den Vorjahren besonders um das Agrargeschräft kreisten, bekamen die Aktionäre die Möglichkeit, Nachfragen zu den Ausführungen des sechsköpfigen Vorstandes und von Aufsichtsratschef Norbert Winkeljohann zu stellen. Neun Fragen kamen hier nach gut fünfeinhalb Stunden Versammlung noch auf.
Trotz vieler kritischer Anmerkungen vor allem zu den unbewältigten Problemen im Agrargeschäft wurden am Ende alle zur Abstimmung gestellten Vorschläge im Sinne des Unternehmens gebilligt. Auch der Vorstand rund um Werner Baumann wurde mit einer Quote von 90 Prozent entlastet. Deka Investment, der Fondsanbieter der Sparkassen, hatte im Vorfeld die Nichtentlastung angekündigt.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
DJG/rio/sha
(END) Dow Jones Newswires
April 27, 2021 10:42 ET (14:42 GMT)
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