Bayer-Aktie im Aufwind: FDA erteilt Zulassung für Kerendia bei Typ-1-Diabetes
Bayer hat für sein Nierenmedikament Kerendia in den USA die Zulassung für eine dritte Anwendung bekommen.
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Das Arzneimittel mit dem Wirkstoff Finerenon ist nach einer beschleunigten Prüfung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA nun auch für die Behandlung einer chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes zugelassen, wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern mitteilte.
Es handele sich um die erste neue Behandlungsoption für diese Erkrankung in 30 Jahren in den USA, so Bayer. Ungefähr 30 Prozent der Menschen mit Typ‑1‑Diabetes entwickelten dort eine chronische Nierenerkrankung. Die USA sind das erste Land, in dem Bayer für sein neues Blockbuster-Medikament eine Zulassung für diese Indiskation erhält.
Der Wirkstoff, den Bayer überwiegend unter dem Namen Kerendia vermarktet, ist bereits in vielen Ländern für die Behandlung der chronischen Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen zugelassen und in einigen auch für bestimmte Formen der chronischen Herzinsuffizienz. Bayer traut dem Medikament Spitzenumsätze von mehr 3 Milliarden Euro pro Jahr zu.
Die Bayer-Aktie zieht im XETRA-Handel zeitweise um 0,35 Prozent auf 49,15 Euro an.
DJG/rio/cbr
Von Olaf Ridder
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