Berichte: Iran könnte hinter Cyberangriff auf US-Infrastruktur stecken


WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA wird es Medienberichten zufolge für wahrscheinlich gehalten, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf Dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota stecken. Die "Washington Post" berichtete, Geheimdienste gingen davon aus - die "New York Times" bezog sich auf Ermittler. Beide Zeitungen stützten sich dabei auf US-Beamte und wiesen jeweils darauf hin, dass die Befunde noch nicht endgültig seien.

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Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen, es gebe aber keine ausdrückliche Aufforderung an die Einwohnerinnen und Einwohner von Minnesota, ihren Trinkwasserverbrauch anzupassen, hieß es.

Die "Washington Post" erinnerte daran, dass der Iran die Vereinigten Staaten seit dem Ende Februar von den USA und Israel gemeinsam begonnenen Krieg aktiv mit Cyberattacken ins Visier genommen hat - auch wenn diese oft keine Schlagzeilen machen. Die US-Behörde für IT-Sicherheit teilte schon vor Monaten mit, dass Hacker mit Verbindungen zum Iran Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur der USA durchführten. Neben Anlagen der Wasserversorgung sind demnach etwa auch der Energiesektor und Regierungsbehörden betroffen./fsp/DP/mis

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