Berlin und Paris wollen an FCAS-Komponenten weiterarbeiten
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BRÜHL (dpa-AFX) - Deutschland und Frankreich wollen auch nach dem Scheitern des Kampfjet-Projekts FCAS an der Entwicklung einer sogenannten Combat Cloud zur Vernetzung von Waffensystemen weiterarbeiten. "FCAS war nie allein ein neues Kampfflugzeug, sondern war immer ein System", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Abschluss der deutsch-französischen Regierungsberatungen in Brühl. "Und an diesem System halten wir fest, wir bauen es weiter aus."
Vielleicht seien die Cloud-Umgebung und die gesamte Steuerung in der längeren Perspektive viel wichtiger als ein neues Flugzeug, sagte Merz. Bei den Regierungsberatungen habe man diese technologische Zusammenarbeit auf ein neues Fundament gestellt. "Und ich bin sicher, dass dies auch Früchte tragen wird im Sinne von Effizienzgewinnen, wir arbeiten - wo immer möglich - zusammen, zum Zweiten aber auch in der Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit."
FCAS steht für "Future Combat Air System". Deutschland und Frankreich hatten das Projekt 2017 vereinbart. Die Unternehmen Dassault (Dassault Aviation SA) und Airbus (Airbus SE) konnten sich in den Verhandlungen aber nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Der Kanzler und der französische Präsident Emmanuel Macron gaben schließlich das Ende des milliardenschweren Projekts bekannt./sk/DP/men
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