Bewertung nicht angemessen

IPO abgeblasen: Intilion sagt Börsengang ab


IPO abgeblasen: Intilion sagt Börsengang ab

Der Energiespeicheranbieter Intilion hat seinen geplanten Börsengang vorerst abgesagt.

Das Paderborner Unternehmen habe sich gemeinsam mit dem Alleineigentümer Hoppecke Rail Systems dazu entschieden, den Börsengang vorerst nicht umzusetzen, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Intilion habe zwar positives Investorenfeedback bekommen, aus Sicht der Alteigentümer sei aber im aktuellen Kapitalmarktumfeld keine angemessene Bewertung zu erzielen. Die Vorbereitung eines Börsengangs solle abhängig vom Marktumfeld zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgenommen werden.

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Intilion wurde 2019 aus der Hoppecke-Unternehmensgruppe im sauerländischen Brilon ausgegliedert, um alle Lithium-Ionen-Aktivitäten unter einem Dach zu bündeln. Das Unternehmen war eigenen Angaben zufolge in den vergangenen drei Geschäftsjahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 147 Prozent gewachsen. Im laufenden Geschäftsjahr, das noch bis Ende März 2024 läuft, soll sich der Umsatz voraussichtlich mit über 70 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Mittelfristig soll der Umsatz auf rund 250 Millionen Euro steigen. Intilions Energiespeicher werden von Industriekunden genutzt sowie von Energieversorgern und Netzbetreibern.

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PADERBORN (dpa-AFX)

Bildquellen: MaximP / Shutterstock.com, Profit_Image / Shutterstock.com

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