Bilfinger: Impuls durch Q2-Zahlen?
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Die Bilfinger-Aktie hat vom Jahreshoch fast 40 Prozent an Wert eingebüßt. Technisch gibt es wieder erste zaghafte Lichtblicke.
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Um einen technischen Abwärtstrend zu brechen, bedarf es nicht immer eines Kursanstiegs. Eine Seitwärtsbewegung kann schon ausreichend sein. Besonders dann, wenn die Abwärtsbewegung zuvor recht dynamisch war. Ebendies war zuletzt bei der Aktie von Bilfinger zu beobachten. Ende Juli gelang es dem Papier auf diese Weise, sich aus dem Abwärtstrend zu befreien. Aber darf dieses Herausmogeln schon als Ausbruch bezeichnet werden?
Gemächlicher Jahresstart
Wie dem auch sei: Die neue technische Realität könnte wieder für Kursfantasie bei Anlegern sorgen. Hilfreich wäre dabei ein positiver Impuls, beispielsweise von den Quartalszahlen. Die stehen am 12. August auf der Agenda. Im Startquartal 2026 war noch etwas Sand im Getriebe – oder Schnee und Eis. Denn wegen des strengen Winters verzögerten sich Projekte. Der Umsatz stieg nur um 4 Prozent, das EBITA um 5 Prozent. Die EBITA-Marge erreichte 4,6 Prozent im Q1. Das ist bei kalkulierten 5,8 bis 6,2 Prozent noch etwas mager, für ein erstes Quartal aber nicht unüblich.
Treiber gesucht
Im positiven Szenario hat das Geschäft im Q2 wieder mehr Fahrt aufgenommen und die Quartalszahlen kommen gut am Markt an. Dann dürfte das der Aktie wieder Rückenwind geben. Technisch wäre Luft bis zum nächsten Widerstandsbereich bei 88 bis 90 Euro. Diese Zone fungierte im November 2025 als Unterstützung und stellt nun einen Widerstand dar. Bereits im Juni und Juli 2026 war hier für den Kursanstieg Schluss. Im negativen Szenario wissen die Zahlen nicht zu gefallen. Dann rückt die Unterstützung bei 79/80 Euro wieder in den Blickpunkt.
Fazit
Die Bilfinger-Aktie hat vom Jahreshoch bei knapp 129 Euro fast 40 Prozent verloren, seit Jahresbeginn sind es nahezu 25 Prozent. Das schreit technisch nach einer Gegenbewegung. Allerdings ist die Fantasie durch mögliche Bundesaufträge nahezu vollständig ausgepreist. Fundamental ist die Aktie auf Basis eines Aktienkurses von knapp 82 Euro mit einem KGV von 15 bewertet – wenn die Geschäftsziele für 2026 erreicht werden. Bringt der Ausblick für 2026 wieder etwas Fantasie in das Papier, ist das nicht zu teuer. Technisch dürfte durch die jüngste Seitwärtsbewegung im Falle erfreulicher Zahlen zumindest kein Störfeuer drohen. Um schon auf einen neuen Aufwärtstrend zu spekulieren, ist die Technik aber noch nicht belastbar genug.
Sehr gute Nachrichten gibt es indes von Pyrum, denn das Unternehmen konnte eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer gewinnen. Inzwischen hat auch die Aktie endlich reagiert, was aber erst der Anfang sein dürfte, sofern der Hochlauf der Produktion wie geplant gelingt. Die Industriekunden scheinen diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich zu sein: zum Artikel
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Erstellung am 07.08.26 um 10:09 Uhr.
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