BMF will geringe Einkommen zügig entlasten - Bericht


FRANKFURT (Dow Jones)--Das Bundesfinanzministerium (BMF) will die im Koalitionsvertrag vereinbarten steuerlichen Entlastungen rasch umsetzen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Katja Hessel (FDP) kündigt im Gespräch mit der Wirtschaftswoche eine Reihe steuerpolitischer Maßnahmen an, die das Finanzministerium in den nächsten Monaten per Gesetzentwürfe ins Kabinett einbringen will. "Wir wollen die Ausbildungsfreibeträge von 924 auf 1.200 Euro erhöhen. Wir werden auch die Aufwendungen für die Altersvorsorge stärker begünstigen", sagte sie.

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Die Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag, die gerade um ein Jahr bis Ende 2022 verlängert wird, könnte laut Hessel nach einer Evaluierung dauerhaft gelten. Im neuen Jahr will das Bundesfinanzministerium überdies ein Gesetz auf den Weg bringen, damit der Sparerfreibetrag ab 2023 von 801 auf 1.000 Euro steigt. "So entlasten wir vor allem die Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen", so Hessel.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

(END) Dow Jones Newswires

December 23, 2021 07:49 ET (12:49 GMT)

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