Bündnis beklagt 'dramatischen Mangel' an sozialem Wohnraum


BERLIN (dpa-AFX) - Ein Bündnis aus Mieterbund, Baugewerkschaft sowie Sozial- und Branchenverbänden beklagt einen "dramatischen Mangel" an sozialem Wohnraum in Deutschland. Die konkreten Zahlen - auch für die einzelnen Bundesländer - sollen an diesem Dienstag (10.30 Uhr) bei einer Online-Pressekonferenz in Berlin vorgestellt werden. Grundlage dafür ist eine Studie des Pestel-Instituts in Hannover.

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Bekannt ist, dass die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland seit Jahren abnimmt. Die Mieten sind bei Sozialwohnungen staatlich reguliert. Wohnen dürfen dort nur Menschen, bei denen die Behörden besonderen Bedarf sehen. Nach einer bestimmten Zeit können die Wohnungen aber normal am Markt vermietet werden.

SPD, Grüne und FDP hatte wegen des enormen Bedarfs vor allem in den Städten in ihrem Koalitionsvertrag den Bau von jährlich 400 000 neuen Wohnungen angepeilt - davon 100 000 Sozialwohnungen. Auch wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs räumte die Regierung aber im vergangenen Jahr ein, das Ziel zunächst zu verfehlen. Knappe Materialien, Fachkräftemangel und gestiegene Zinsen zählen zu den Hindernissen./bg/DP/jha

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