Bundesnetzagentur: Windenergieausschreibung erneut überzeichnet
FRANKFURT (Dow Jones)--Bei der Ausschreibung für Windenergie an Land hat die Summe der Gebotsmengen abermals das Ausschreibungsvolumen überstiegen. Dies sei die zweite Überzeichnung in Folge gewesen, teilte die Bundesnetzagentur mit. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 1.328 MW seien 147 Gebote mit einem Volumen von 1.356 MW eingereicht worden. 141 Gebote mit einem Umfang von 1.332 MW habe man bezuschlagen können. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten von 4,77 ct/kWh bis 5,88 ct/kWh.
Der mengengewichtete, durchschnittliche Zuschlagswert liegt laut Bundesnetzagentur bei 5,76 ct/kWh. Der Wert liege damit leicht unter dem der Vorrunde. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass seit dieser Runde ein im Vergleich zum Jahr 2021 herabgesenkter Höchstpreis von 5,88 ct/kWh Anwendung finde. Regional betrachtet entfielen die größten Zuschlagsvolumina auf Gebote für Standorte in Niedersachsen (326 MW, 25 Zuschläge), Nordrhein-Westfalen (275 MW, 30 Zuschläge) und Schleswig-Holstein (259 MW, 27 Zuschläge).