Bundesregierung will offenbar gesetzlich vorgesehen Füllstände bei den Gasspeichern


Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung will nach Angaben aus Regierungskreisen die Vorgaben für die Gasspeicherstände verschärfen. Demnach sollen die Füllstände der Gasspeicheranlagen zum 1. Oktober bei 85 statt zuvor 80 Prozent und am 1. November 95 statt der zuvor geplanten 90 Prozent liegen. Das ist nach Angaben einer mit dem Vorgang betrauten Person Inhalt einer Ministerverordnung, die in der Ressortabstimmung ist und in den nächsten Tagen in Kraft treten soll.

Werbung

"Die Vorgaben zielen darauf, dass auch bei geringen Gasflüssen nicht ausgespeichert wird, sondern die Speicher kontinuierlich weiter befüllt werden", sagte die Person zu Dow Jones Newswires, die nicht namentlich genannt werden wollte.

Zudem wird für den 1. September 2022 ein neues Zwischenziel von 75 Prozent eingefügt.

Die zusätzlichen 5 Prozentpunkte bedeuten den Angaben zufolge im Maximum zum 1. November eines Kalenderjahres rund 1 Milliarde Kubikmeter Gas (ca. 12 Terrawattstunden).

Ende März hatte der Bundestag den vorherigen Gasspeicherzielen zugestimmt.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.