Campingboom beschert Freizeitmobilbranche Rekordumsatz


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der anhaltende Campingboom hat der deutschen Freizeitmobilbranche im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord beschert. Mit dem Verkauf von Wohnmobilen, Wohnwagen und Zubehör nahmen die Unternehmen 2020 rund 12,5 Milliarden Euro ein. Das sind über 6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Caravaning Industrie Verband am Donnerstag berichtete. Besonders stark legte der Umsatz mit gebrauchten Wohnmobilen und Caravans zu.

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Der coronabedingt zeitweise Stillstand der Produktion in einigen Werken und gestörte Lieferketten im Frühjahr 2020 hätten allerdings die Zahl der in Deutschland gebauten Freizeitfahrzeuge sinken lassen. Bei den Wohnmobilen gab es den Angaben zufolge ein Minus von 2,2 Prozent auf gut 75 000 Fahrzeuge. Von den Bändern der deutschen Hersteller liefen zudem gut 40 500 Caravans, 14,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Deshalb habe die hohe Nachfrage nach Reisemobilen und Wohnwagen teilweise nicht bedient werden können. Der Export sank um 10 Prozent.

Mit dem Verkauf neuer Reisemobile setzte die Branche insgesamt 5,6 Milliarden Euro um, etwa genau so viel wie 2019. Deutlich zugelegt um 18,2 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro hat der Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen. Der Erlös aus dem Absatz neuer Caravans ging um gut 11 Prozent auf 900 Millionen Euro zurück.

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