CO2-neutrales Lithium

Stellantis-Aktie im Plus: Lithium-Firma Vulcan erhält Auftrag von Autokonzern Stellantis - Opel verzichtet bis Ende 2022 auf betriebsbedingte Kündigungen


Stellantis-Aktie im Plus: Lithium-Firma Vulcan erhält Auftrag von Autokonzern Stellantis - Opel verzichtet bis Ende 2022 auf betriebsbedingte Kündigungen

Der deutsche Lithiumhersteller Vulcan Energie gewinnt einen Großauftrag vom Opel-Mutterkonzern Stellantis.

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Lieferungen seien für mindestens fünf Jahre ab 2026 vereinbart worden, teilte Vulcan am Montag mit. Das Unternehmen stelle den 14 Marken des Autokonzerns Stellantis zwischen 81.000 und 99.000 Tonnen Lithiumhydroxid in Batteriequalität zur Verfügung. Vulcan zählt auch den Autobauer Renault, den Recycling-Spezialisten Umicore und den Batteriehersteller LG Chem zu seinen Kunden.

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Lithium wird bei der Herstellung von Batterien für Elektroautos benötigt. Die deutsche Tochter des australischen Unternehmens Vulcan Energy will den Rohstoff aus Thermalwasser im Oberrheingraben gewinnen. Durch die gleichzeitige Nutzung der Wärme des aus der Tiefe geförderten Wassers soll das Lithium CO2-neutral sein. Vulcan Energie hat angesichts des wachsenden Elektroauto-Booms einen Gang an die Börse ins Auge gefasst.

Opel verzichtet bis Ende 2022 auf betriebsbedingte Kündigungen

Opel schließt betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022 aus. Der Autobauer bestätigte einen Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach Opel bis Ende 2022 vom Ziehen einer Katastrophenklausel im Tarifvertrag absehen werde, die trotz bestehender Beschäftigungssicherung betriebsbedingte Kündigungen erlauben würde. Die Beschäftigungssicherung bei Opel gilt grundsätzlich bis Sommer 2025. Im Zuge der jüngsten Vereinbarungen sei geregelt worden, "dass die Verträge bis Ende 2022 nicht gekündigt werden können", teilte ein Unternehmenssprecher am Montag mit.

Die Katastrophenklausel kann dem Magazinbericht zufolge gezogen werden, wenn im europäischen Fahrzeugmarkt etwa in der Corona-Krise ein bestimmter Absatz unterschritten wird.

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Opel ist die einzige deutsche Marke im Autokonzern Stellantis, der zu Jahresbeginn aus der Peugeot-Mutter PSA und Fiat-Chrysler entstanden ist. Seit der Übernahme im August 2017 durch PSA wurden Tausende Arbeitsplätze abgebaut. Nach starken Protesten der Belegschaft hatte Stellantis kürzlich den Plan aufgegeben, die Produktionswerke von Opel auszugliedern. Die IG Metall und die Betriebsräte hatten bei der angekündigten Ausgliederung um ihre Mitbestimmungsrechte gefürchtet und gegen eine mögliche "Zerschlagung" protestiert.

An der EURONEXT Paris gewinnen Stellantis-Titel derzeit 0,24 Prozent auf 15,606 Euro.

Berlin (Reuters) / (dpa-AFX)

Bildquellen: MikeDotta / Shutterstock.com

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09.07.26 Stellantis Neutral JP Morgan Chase & Co.
26.06.26 Stellantis Market-Perform Bernstein Research
02.06.26 Stellantis Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.05.26 Stellantis Buy UBS AG
26.05.26 Stellantis Hold Deutsche Bank AG