NXP-Aktie profitiert: NXP erhält Milliardenkredit von EU-Förderbank
Der niederländische Chiphersteller NXP bekommt einen Milliardenkredit von der Europäischen Investitionsbank (EIB).
Mit dem Darlehen der EU-Förderbank in Höhe von einer Milliarde Euro sollen die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten des Konzerns in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und Rumänien bis 2026 gefördert werden, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung hervorgeht. Ziel sei etwa, NXPs Arbeiten für verschiedene Endmärkte wie die Automobilbranche, die Industrie und das Internet der Dinge zu beschleunigen.
Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist die EU-Institution für langfristige Finanzierungen. Die Eigentümer sind die Mitgliedstaaten. Die Bank soll Investitionen finanzieren, die zur Erreichung der politischen Ziele der EU beitragen. Dazu gehört die Unterstützung wichtiger EU-Technologien wie die der Chipherstellung, die der sogenannte EU-Chip Act stärken soll. Ziel ist es, die heimische Herstellung zu vervielfachen.
Anfang 2024 lagen rund 80 Prozent der weltweiten Halbleiterproduktion in Asien und 20 Prozent im Westen. Hochmoderne Chips etwa für Smartphones werden hauptsächlich in Taiwan vom Fertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing) produziert.
Die an der NASDAQ notierte NXP-Aktie gewinnt daraufhin zeitweise 2,23 Prozent auf 215,32 US-Dollar.
/rdz/DP/jha
LUXEMBURG (dpa-AFX)
Bildquellen: Lukassek / Shutterstock.com, NXP
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