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NVIDIA-Zahlen rücken näher: DAX-Anleger bleiben in Wartestellung - 26.000er-Marke bleibt im Fokus


NVIDIA-Zahlen rücken näher: DAX-Anleger bleiben in Wartestellung - 26.000er-Marke bleibt im Fokus

Die abwartende Tendenz dürfte sich am Dienstag fortsetzen. Die Zahlen von NVIDIA am Mittwoch und das US-Notenbankertreffen am Freitag dürften in dieser Woche Impulse setzen.

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Der DAX beendete den Montagshandel mit einem minimalen Minus von 0,11 Prozent bei 26.106,60 Punkten. Auch am Dienstag dürfte er sich erneut wenig bewegt zeigen.

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NVIDIA-Zahlen rücken näher

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften auch am Dienstag vorsichtig bleiben vor womöglich wegweisenden Ereignissen im weiteren Wochenverlauf. Dazu zählen NVIDIA-Quartalszahlen am Mittwoch und Signale zur US-Geldpolitik, wenn am Freitag Fed-Präsidenten Kevin Warsh auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole spricht. Von den NVIDIA-Zahlen und vor allem dem Ausblick des Konzerns erhoffen sich Anleger Aufschluss darüber, ob die Nachfrage die massiven Investitionen in den KI-Ausbau rechtfertigt. Vorsichtshalber trennen sich die Investoren von Technologiewerten, besonders mit KI-Bezug. Sie folgen damit den negativen US-Vorgaben.

Iran-Krieg entwickelt sich zum Wirtschaftskrieg

Im Iran-Krieg signalisierte die US-Regierung am Vorabend den Wandel hin zu einem "Wirtschaftskrieg", bei dem Teheran komplett von der Weltwirtschaft isoliert werden soll. Im Verlauf des US-Handels, der von schwachen Chipwerten geprägt war, hatte dies die Märkte jedoch kaum bewegt. In Asien war das Bild über Nacht zudem durchwachsen.

Experten bezeichneten die US-Pläne noch als zu unpräzise. "Die entscheidende Frage ist, wie aggressiv die USA Sekundärsanktionen gegen die wichtigsten Handelspartner des Iran - insbesondere China - durchsetzen werden", schrieb die Commerzbank.

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Gaspreise klettern

Hierzulande treibt die Blockade der Straße von Hormus die Gaspreise in die Höhe. "Aus Anlegersicht dürften höhere Energiekosten die Margen energieintensiver Branchen in Europa belasten und die Wahrscheinlichkeit einer restriktiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank weiter erhöhen", schrieb am Morgen Deutsche-Bank-Anlagestratege Ulrich Stephan. In Deutschland könnte heute der ifo-Index dazu auch neue Indizien für die konjunkturelle Verfassung liefern.

DAX-Rekorde im Fokus

Am 12. August hatte der DAX zuletzt ein Allzeithoch auf Intraday-Basis verzeichnet, als er bis auf 26.573,60 Zähler stieg. Am Freitag darauf erreichte er zum Handelsende bei 26.440,31 Punkten eine neue Bestmarke auf Schlusskursbasis.

Martina Köhler, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images, viewimage / Shutterstock.com

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