Ölpreisanstieg und Iran-Krieg: DAX dürfte zum Wochenstart weitere Verluste verzeichnen
Nach einer schwachen Vorwoche dürfte es am Montag weiter abwärts gehen. Im Fokus der Anleger bleibt der Iran-Krieg sowie der steigende Ölpreis.
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Nach der schwachen Vorwoche dürfte der DAX zum Montagsstart weiter ins Minus tendieren. Die Vorgaben sind durchwachsen angesichts der wieder etwas höheren Ölpreise.
DAX-Rekordlauf vorerst abgebrochen
Bis zum Wochenbeginn am vergangenen Montag hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das aktuelle Allzeithoch stammt vom 6. Juli und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Schlusskurs vom selben Tag von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.
Iran-Krieg im Blick
Weitere Angriffswellen der USA auf den Iran und deutlich steigende Ölpreise haben Asiens Aktienmärkten den Wochenbeginn verhagelt.
Das US-Militär attackierte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden, nachdem die USA das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.
"Die Ölpreise steigen und die Aktienkurse fallen, nachdem die Anleger einmal mehr über die Verwerfungslinie der Straße von Hormus gestolpert sind", sagte Marktbeobachter Stephen Innes. "Der Iran sagt, sie ist geschlossen. Die USA sagen, der Schiffsverkehr fließt. Beide Aussagen sind technisch vertretbar. Ein labiles Gleichgewicht, das für Unbehagen sorgt."
Evelyn Schmal, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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