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Ölpreisanstieg und Iran-Krieg: DAX zeigt sich zum Wochenstart wenig belastet


Ölpreisanstieg und Iran-Krieg: DAX zeigt sich zum Wochenstart wenig belastet

Nach einer schwachen Vorwoche geht es am Montag mäßig vorwärts. Im Fokus der Anleger bleibt der Iran-Krieg sowie der steigende Ölpreis.

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Nach der schwachen Vorwoche fiel der DAX zum Montagsstart mit einem Abschlag von 0,41 Prozent auf 24.963,80 Punkte weiter ins Minus. Im frühen XETRA-Haupthandel kann er zwischenzeitlich ins Plus drehen und bewegt sich weiter in einer engen Spanne um die Nulllinie. Die Vorgaben sind durchwachsen angesichts der wieder etwas höheren Ölpreise.

DAX-Rekordlauf vorerst abgebrochen

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Bis zum Wochenbeginn am vergangenen Montag hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das aktuelle Allzeithoch stammt vom 6. Juli und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Schlusskurs vom selben Tag von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.

Iran-Krieg im Blick

Weitere Angriffswellen der USA auf den Iran und deutlich steigende Ölpreise haben Asiens Aktienmärkten den Wochenbeginn verhagelt.
Das US-Militär attackierte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden, nachdem die USA das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.

"Die Ölpreise steigen und die Aktienkurse fallen, nachdem die Anleger einmal mehr über die Verwerfungslinie der Straße von Hormus gestolpert sind", sagte Marktbeobachter Stephen Innes. "Der Iran sagt, sie ist geschlossen. Die USA sagen, der Schiffsverkehr fließt. Beide Aussagen sind technisch vertretbar. Ein labiles Gleichgewicht, das für Unbehagen sorgt."

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Evelyn Schmal, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Aleksandra Gigowska / Shutterstock.com, Pavel Ignatov / Shutterstock.com

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