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Trump beendet Feuerpause mit Iran: DAX fällt unter 25.000er-Marke


Trump beendet Feuerpause mit Iran: DAX fällt unter 25.000er-Marke

Zur Wochenmitte werden die Sorgenfalten in Frankfurt wieder größer. Zur KI-Skepsis gesellen sich wieder geopolitische Risiken. Die Börsenampel steht auf Rot.

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Der DAX eröffnete die Sitzung 0,75 Prozent niedriger bei 25.274,94 Punkten und baut seine Verluste noch weiter aus. Inzwischen ist er deutlich unter die psychologisch wichtige 25.000er-Marke gerutscht, nachdem er erst vor zwei Tagen die 26.000er-Hürde ins Visier genommen hatte.

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DAX-Rekordlauf definitiv abgebrochen

Von Donnerstag bis zum Wochenbeginn am Montag hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das Allzeithoch stammt vom Wochenstart und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Montags-Schlusskurs von 25.817,89 Zählern ging er auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.

Nahost-Konflikt nach Angriffen auf Tanker wieder im Fokus

Wieder mehr Thema ist auch der Iran-Krieg - mit gestiegenen Ölpreisen. Nach den jüngsten Attacken auf mehrere Tanker in der Straße von Hormus hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Zudem wurden die Sanktionen gegen iranisches Öl wieder in Kraft gesetzt. Der Iran kritisierte dies als "schwerwiegenden Verstoß" gegen das Rahmenabkommen.

Nach dieser Eskaltion ist die Waffenruhe aus Sicht von US-Präsident Donald Trump beendet. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump am Rande des NATO-Gipfels in Ankara. Trump war dort zunächst gefragt worden, ob die Waffenruhe beendet sei - und beim zweiten Nachhaken der Reporterin, ob die Waffenruhe und das Rahmenabkommen mit dem Iran nun Geschichte seien.

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Trump antwortete darauf: "Ich denke, es ist vorbei. Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Sie sind Abschaum." Er halte es für reine Zeitverschwendung, sich mit Vertretern des Irans abzugeben. "Das sind Lügner", schimpfte Trump.

KI-Schwäche noch nicht abgehakt

Bereits tags zuvor machte die Schwäche bei KI-Werten in Asien den europäischen Börsen das Leben schwer. Hintergrund war die rekordverdächtige Zahlenvorlage von Samsung. Anleger hinterfragen zunehmend, wie nachhaltig die von massiven Investitionen getriebene KI-Rally wirklich ist und wann ihr die Puste ausgeht.

Die Gewinnmitnahmen bei KI-Werten ist auch am Mittwoch noch nicht abgehakt: Der südkoreanische KOSPI, zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, liegt am Morgen wieder deutlich im Minus auf dem tiefsten Niveau seit Mitte Mai. Der US-Halbleiterindex SOX hatte am Vorabend nach deutlichen Verlusten nur mit Mühe seine 50-Tage-Linie verteidigt.

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US-Vorgaben negativ

Die NASDAQ war in den USA abgerutscht. Dort hatte wie erwartet die Aufnahme von SpaceX in den NASDAQ 100 belastet. Fondsmanager müssen daher Platz schaffen in ihren Portfolios bei Technologiewerten, da am Freitag auch noch das südkoreanische Schwergewicht SK hynix in den USA an die Börse geht. Entsprechend brachen Chip-Aktien in den USA ein.

Fed-Protokoll rückt in den Blick

Im Fokus der Marktteilnehmer steht am Abend das Protokoll der ersten Fed-Sitzung mit dem neuen Notenbank-Chef Kevin Warsh. Marktteilnehmer erhoffen sich mehr Einblick in die Denkweise von Warsh. Der US-Anleihemarkt ist angespannt, seit Warsh begonnen hat, mit Nachdruck über die Notwendigkeit zu sprechen, die Inflation wieder auf 2 Prozent zu senken. Gleichzeitig hatte Warsh betont, er wolle künftig weniger zukunftsgerichteten Aussagen über die Zinserwartungen der Fed-Mitglieder treffen. Das erhöht den Informationsbedarf für den Markt enorm.

Benedict Kurschat, Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Aleksandra Gigowska / Shutterstock.com, Pavel Ignatov / Shutterstock.com

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