DAX-FLASH: Billiggeldflut der Fed könnte Dax-Erholung antreiben


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kampf der US-Notenbank Fed gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise könnte zum Wochenstart eine Erholung des Dax (DAX 30) antreiben. So zog die Indikation des Brokers IG für den deutschen Leitindex am späten Sonntagabend nach einer überraschenden US-Leitzinssenkung und weiterer Maßnahmen der Fed an. Zuletzt lag die Indikation bei 9621 Punkten, was einem Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss vom Freitag entspricht.

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Die Fed hatte den Leitzins wegen der Viruskrise erst Anfang März gesenkt und Mitte des Monats dann die Geldspritzen für Banken durch sogenannte Repo-Geschäfte erhöht. All das hatte die Kurse an den Aktienmärkten aber nicht stützen können, sondern die im Fall der ersten Leitzinssenkung die Unsicherheit bei den Anlegern sogar noch erhöht. Mittlerweile habe aber viele Notenbank die Geldschleusen weiter geöffnet, um dem von Experten erwarteten Konjunkturknick entgegen zu wirken.

Der Absturz seit dem Wochenende 22./23. Februar, als die Folgen der rasanten Coronavirus-Ausbreitung mit der Abriegelung von Teilen Norditaliens erstmals deutlich in Europa spürbar wurden, hat historische Dimensionen. Allein in der vergangenen Woche verlor der Dax rund 20 Prozent - einen höheren Wochenverlust hatte es bisher nur in der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008 gegeben. In den vergangenen drei Wochen büßte der Dax damit ein Drittel seines Werts ein./mis

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