DAX - Schwächeanfall: Vola-Impuls nach unten?
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In den letzten Tagen hatten wir beim DAX® immer wieder auf die besondere Konstellation bei den Bollinger Bändern hingewiesen. Der Abstand zwischen den beiden Begrenzungen des Volatilitätsindikators verharrte zuletzt auf dem niedrigsten Stand des Jahres. Eine Periode mit derart niedrigen Schwankungsbreiten legt oftmals den Grundstein für den nächsten Trendimpuls. Etabliert sich dieser nun auf der Unterseite? Das ist die Schlüsselfrage, denn gestern mussten die deutschen Standardwerte die Kernhaltezone aus dem Julihoch bei 25.900 Punkten, der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.754 Punkten) sowie dem unteren Bollinger Band (akt. bei 25.696 Punkten) aufgeben (siehe Chart). Kurzfristig sitzen damit die Bären am längeren Hebel. Die nächste Rückzugsmarke bildet dabei die große Ausbruchszone des Jahres 2026 bei rund 25.500 Punkten. Seit Jahresbeginn hat das Aktienbarometer auf diesem Niveau immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Wenig Veränderung indes bei der Börsenstimmung in den USA. Zumindest weist die jüngste Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) wieder einen höheren Bären- als Bullenanteil unter den US-Privatanlegern aus (39,3 % vs. 38,0 %).
DAX® (Daily)

5-Jahreschart DAX®

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