Dax-Vorstände verdienen 42 Mal so viel wie die Beschäftigten


Werte in diesem Artikel
Aktien

298.30 EUR 1.80 EUR 0.61 %

453.15 EUR 15.35 EUR 3.51 %

185.20 EUR 1.66 EUR 0.90 %

Indizes

25,408.64 EUR 142.11 EUR 0.56 %

51,828.62 USD 478.64 USD 0.93 %

6,302.82 EUR 30.32 EUR 0.48 %

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Vorstände in der ersten deutschen Börsenliga haben 2025 im Durchschnitt erneut höhere Vergütungen kassiert als ein Jahr zuvor. Gut 3,9 Millionen Euro erhielt ein Top-Manager der 40 Konzerne im Deutschen Aktienindex und damit das 42-fache eines durchschnittlichen Beschäftigten. Das ergab die jährliche Auswertung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München. Demnach stiegen die Bezüge zum Vorjahr um vier Prozent. Ein Großteil sind erfolgsabhängige Boni, die mit Zeitverzug ausgezahlt werden.

Werbung

Die Bezüge der Dax-Chefs (DAX) für 2025 summierten sich der Analyse zufolge im Schnitt auf rund 6,14 Millionen Euro. Die "magischen Schallmauer von 10 Millionen Euro", die aus Sicht der Aktionärsschützer "gesellschaftlich und auch innerhalb der Unternehmen noch vertretbar ist" sei in zwei Fällen durchbrochen worden, führte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler aus:

SAP-Chef (SAP SE)Christian Klein kam auf eine Gesamtvergütung von rund 10,9 Millionen Euro, wobei fast 86 Prozent auf variable Bestandteile entfallen. Bei Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing waren es 10,5 Millionen Euro mit rund 64 Prozent kurz- und langfristigen Boni, die abhängig vom Geschäftserfolg sind.

Managergehälter zum Beispiel in den USA teils weitaus höher

Im internationalen Vergleich sind solche Vergütungen für Top-Manager aber immer noch gering. Die Vorstandsvorsitzenden (CEO) der Unternehmen im Euro Stoxx 50 kassierten der Auflistung zufolge für das Geschäftsjahr 2025 ohne die dort gelisteten deutschen Konzerne durchschnittlich 9,5 Millionen Euro. Bei den CEOs der 30 Unternehmen im Dow Jones Industrial Average (DJIA) (Dow Jones Industrial) waren es im Schnitt sogar 30,5 Millionen Euro.

Werbung

An der Spitze des DJIA-Rankings steht David M. Solomon (Goldman Sachs) mit einer Gesamtvergütung von umgerechnet 105,3 Millionen Euro - davon 93,3 Millionen Euro langfristig variabel. Es folgen Satya Nadella (Microsoft (Microsoft) / 85,5 Millionen Euro) und Tim Cook (Apple (Apple) / 65,8 Millionen Euro).

Aktionärsschützer: Langfristigen Unternehmenserfolg belohnen

"Eine hohe Vergütung kann angemessen sein - wenn sie Ausdruck außergewöhnlicher Wertschaffung ist", brachte DSW-Hauptgeschäfsführer Tüngler mit Blick auf den Dax zum Ausdruck. Aus Sicht der DSW sei es positiv, dass langfristige variable Bestandteile bei der Vergütung im Dax an Bedeutung gewinnen. "Vorstandsvergütung sollte nachhaltigen Unternehmenserfolg belohnen und nicht kurzfristige Quartalsergebnisse", sagte Tüngler./ben/DP/zb

Aktuelle Microsoft Aktie News

Werbung

Microsoft Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
25.09.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
21.09.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.
10.09.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
13.08.26 Microsoft Overweight JP Morgan Chase & Co.
03.08.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.