Defizit in der US-Handelsbilanz sinkt im April


Von Yuka Hayashi

WASHINGTON (Dow Jones)--Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im April verringert, da die Importe stark zurückgingen, was eine sinkende Nachfrage der amerikanischen Verbraucher und Unternehmen nach ausländischen Waren und Materialien widerspiegelt. Das Defizit betrug nach vorläufigen Berechnungen 87,08 Milliarden Dollar nach dem revidierten Rekordminus von 107,65 (vorläufig: 109,80) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 89,40 Milliarden Dollar gerechnet.

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Die Exporte stiegen zum Vormonat um 3,5 Prozent auf 252,62 Milliarden Dollar, während die Einfuhren 339,7 Milliarden Dollar erreichten, ein Rückgang gegenüber dem Vormonat von 3,4 Prozent.

Der Importrückgang stellt eine scharfe Abkehr vom Trend der Vormonate dar, in denen die Unternehmen ihre Lagerbestände nach den durch die Pandemie ausgelösten Unterbrechungen der Versorgungskette zügig aufstockten. Außerdem kühlten sich die Rohstoffmärkte nach dem steilen Preisanstieg infolge der russischen Invasion in der Ukraine etwas ab.

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