Deka: Volkswagen muss Geschäftsmodell ändern

16.06.26 14:53 Uhr

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DOW JONES--Volkswagen muss nach Ansicht der Fondsgesellschaft Deka das Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen. "Wenn Absatz, Marge und Wettbewerbsfähigkeit gleichzeitig unter Druck geraten, hilft es wenig, auf einzelne Liquiditätseffekte zu verweisen", kritisiert Tanja Bauer von der Fondsgesellschaft laut Redetext zur VW-Hauptversammlung am Donnerstag. "Aktionäre brauchen keine Beruhigungspille, sondern ein Geschäftsmodell, das wieder verlässlich Rendite produziert." Volkswagen riskiere ohne konsequente Neu-Aufstellung einen schleichenden Abstieg.

Besonders beunruhigend sei, dass Volkswagen ausgerechnet in den wichtigen Märkten an Boden verliere. Die Sparmaßnahmen - etwa 15 Milliarden Kosteneffekte pro Jahr bis 2030 - seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung. "Der dürfte jedoch kaum reichen, um die anvisierte operative Marge von 8 bis 10 Prozent zu erreichen", so die Spezialistin für Nachhaltigkeit und Corporate Governance. VW müsse Komplexität abbauen, Prioritäten setzen und sich konsequenter auf Produkte und Märkte konzentrieren, mit denen sich wirklich Geld verdienen lasse.

VW-CEO Oliver Blume zufolge kommt der Konzern bei den Sparbemühungen voran. Ein Großteil der externen Gegenwinde in zweistelliger Milliardenhöhe sei 2025 aufgefangen worden, erklärte er laut Redetext zur Aktionärsversammlung. "Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr fahren wir auf Kurs. Wir erwarten ein Ergebnis über Vorjahr mit einer operativen Marge von 4 bis 5,5 Prozent", so Blume. Beim Netto-Cashflow rechne VW im Konzernbereich Automobile mit 3 bis 6 Milliarden Euro.

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DJG/kla/hab

(END) Dow Jones Newswires

June 16, 2026 08:53 ET (12:53 GMT)

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27.06.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
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25.06.2026Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
25.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
08.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
02.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
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