Deutsche Erzeugerpreise deuten im Oktober auf schwache Inflation


WIESBADEN (Dow Jones)--Die deutschen Produzenten haben ihre Preise im Oktober gegenüber dem Vormonat nur leicht erhöht. Im Jahresvergleich gingen die Erzeugerpreise sogar deutlich zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Rückgang um 0,7 Prozent. Das entsprach der Prognose von Ökonomen.

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Hauptverantwortlich für den Rückgang der gewerblichen Erzeugerpreise auf Jahressicht war die Preisentwicklung bei Energie: Die Energiepreise waren im Durchschnitt 2,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat stiegen diese Preise jedoch um 0,3 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,1 Prozent höher als im Vorjahr.

Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation geben. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

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