Deutsche Exporte sinken im Juli - Schwache globale Nachfrage


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Export hat im Juli einen weiteren Dämpfer erhalten. Angesichts einer schwachen globalen Nachfrage insbesondere aus sogenannten Drittstaaten verkauften exportorientierte Unternehmen kalender- und saisonbereinigt 0,9 Prozent weniger im Ausland als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Minus von 1,5 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 1,0 Prozent niedriger.

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Die Importe stiegen im Juli um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die befragten Ökonomen hatten ein Plus von 0,5 Prozent vorhergesagt. Auf Jahressicht ergab sich allerdings ein Rückgang von 10,2 Prozent.

Insgesamt wurden im Juli kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,4 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 114,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.

Der Außenhandelsüberschuss betrug kalender- und saisonbereinigt 15,9 Milliarden Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 17,0 Milliarden Euro gerechnet.

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In die EU-Mitgliedstaaten wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,9 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 61,7 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Juni stiegen die Exporte in die EU-Staaten um 0,5 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 2,9 Prozent.

In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden Waren im Wert von 58,5 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 52,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Juni nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 2,5 Prozent und die Importe von dort um 0,2 Prozent ab.

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