Deutsche Wirtschaft will künftig einseitige Abhängigkeiten vermeiden


BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft will als Lehre aus dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine künftig einseitige Abhängigkeiten vermeiden. Das sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur vor einer Asien-Pazifik-Konferenz am Sonntag und Montag in Singapur, zu der auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Kanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet werden.

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"Die Diversifizierung von Lieferketten und Bezugsquellen sowie die Rolle der Wirtschaft bei der Bewältigung der Klimakrise stehen im Mittelpunkt der Debatten auf der Asien-Pazifik-Konferenz", so Russwurm. "Eine diversifizierte Wirtschaft reduziert das Risiko für Unternehmen und Volkswirtschaften insbesondere in Krisensituationen. Diskussionen zum Umgang mit wirtschaftlichen Abhängigkeiten und zum Aufbau von Resilienz bleiben notwendig - vor allem, aber nicht nur hinsichtlich China."

China habe sich in den vergangenen Jahrzehnten zur regionalen Drehscheibe im asiatisch-pazifischen Raum und zu einem wichtigen globalen Akteur entwickelt. "Die Asien-Pazifik-Region hat jedoch mehr zu bieten als den chinesischen Markt", sagte Russwurm./hoe/DP/zb

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