Drohende Eskalation

Lufthansa- und Fraport-Aktien mit Rücksetzer wegen Kriegsgefahr


Lufthansa- und Fraport-Aktien mit Rücksetzer wegen Kriegsgefahr

Die Papiere der Lufthansa erleben am Montag nach zuletzt gutem Lauf angesichts der drohenden Eskalation im Ukraine-Konflikt einen herben Rückschlag.

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Mit der Aussicht auf anziehende Sommer-Buchungen waren sie zuletzt über 7,50 Euro auf ein Hoch seit September gestiegen, nun korrigierten sie via XETRA um zuletzt 3,76 Prozent auf 7,26 Euro. Der europäische Sektor der Reise- und Freizeitwerte wurde derweil abgestraft mit einem Rücksetzer um zeitweise 3,6 Prozent. In Frankfurt ging es auch für die Fraport-Aktien um 4,17 Prozent bergab auf 61,60 Euro.

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Zu Wochenbeginn wurden die Sorgen größer, dass der sich zuspitzende Ukraine-Konflikt neue Restriktionen im Reiseverkehr mit sich bringen wird - und dies ausgerechnet in einer Zeit, in der auf auslaufende Corona-Restriktionen gehofft wird. Ein Bericht in der "Bild am Sonntag", wonach die Lufthansa wie auch der Reisekonzern TUI starke Buchungszahlen für die Sommer-Saison verzeichnen, konnte die Stimmung vor diesem Hintergrund nicht weiter verbessern.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte am Samstag ihre Flugverbindungen mit der Ukraine wegen der dort bedrohlichen Sicherheitslage eingestellt. Angesichts des Aufmarschs Zehntausender russischer Soldaten an der Grenze zur Ukraine hatte die US-Regierung am Freitag davor gewarnt, dass Russland möglicherweise noch vor dem 20. Februar das Nachbarland angreifen könnte. Am Sonntag musste ein ukrainischer Flug vom Flughafen Funchal auf Madeira auf dem Weg nach Kiew in der Republik Moldau landen.

Von der Lufthansa hieß es am Sonntag auf Anfrage, dass sie die Lage in der Ukraine "sehr genau" beobachte. Bei der Fluggesellschaft kam am Montag eine Aussage von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) als Belastung hinzu, weil sie Spekulationen über einen baldigen Ausstieg des Bundes wieder anheizte. In einem "Handelsblatt"-Interview betonte Lindner mit Blick auf die Lufthansa wie auch die Commerzbank, der Bund sollte nicht auf Dauer beteiligt bleiben.

/tih/ajx/stk

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com, Jorg Hackemann / Shutterstock.com

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24.09.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

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