Eckert und Ziegler: Deshalb ist jetzt Geduld gefragt
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Die Aktie von Eckert & Ziegler kommt nicht richtig vom Fleck. Die jüngste Meldung des Unternehmens könnte sich mittelfristig jedoch als äußerst lukrativ erweisen.
Werte in diesem Artikel
Für die Aktionäre von Eckert & Ziegler gab es in diesem Börsenjahr noch nicht viel zu verdienen. Die Aktie legte seit Jahresbeginn lediglich um knapp 2 Prozent zu. Da macht die angekündigte Dividende von 0,22 Euro/Aktie, die nach der Hauptversammlung am 24. Juni gezahlt wird, keinen großen Unterschied. Auf Basis der aktuellen Schätzungen für 2026 ist die Aktie mit einem KGV von rund 18 bewertet. Das ist nicht günstig – auf den ersten Blick.
Isotope für Krebstherapien
Bei genauerer Betrachtung jedoch steht selbst das KGV von 18 in keinem Verhältnis zum Marktpotenzial der Berliner, die als weltweit größter Hersteller von radioaktiven Komponenten gelten. Diese werden für wissenschaftliche und messtechnische Zwecke eingesetzt, aber auch in der Medizin. Genau an diesem Punkt wird die Story richtig spannend: Denn Eckert & Ziegler besitzt verhältnismäßig große Kapazitäten zur Herstellung von Actinium-225. Das Isotop wird zielgerichtet in der Alpha-Therapie gegen diverse Krebsarten eingesetzt und ist aufgrund des erfolgreichen Einsatzes weltweit stark nachgefragt. Dabei übersteigt die Nachfrage das Angebot bereits sehr deutlich.
Kooperationen mit lokalen Partnern
Das gilt auch im Reich der Mitte. Die dortige radiopharmazeutische Industrie wächst stark und mit 1,4 Mrd. Einwohnern ist China sowieso in jeglicher Hinsicht ein interessanter Markt. Mit der neuen Produktionsstätte zur Gewinnung von Gallium-68, die zusammen mit der chinesischen DC Pharma betrieben wird, zielt das Unternehmen auf die bildgebende Diagnostik. Hier Fuß zu fassen und sich über lokale Partner im Markt bekannt zu machen, ist wichtig, um in China zukünftig eine maßgebliche Rolle bei der Belieferung mit Actinium-225 zu spielen.
Fazit
Eckert & Ziegler kooperiert seit 2024 mit dem Institut für Kernphysik in Tschechien bei der Herstellung von Actinium-225 und hat die dortigen Kapazitäten bereits so ausgebaut, dass sie weiter hochskaliert werden können. Aufgrund der international breiten Aufstellung dürfte sich das Unternehmen entweder zu einem großen Player am Markt entwickeln oder vielleicht sogar zu einem Übernahmeziel werden. Beide Szenarien sollten langfristig starke Renditen für Anleger bieten. Technisch ist das Papier noch in einer Seitwärtsrange zwischen 14,40 und 15,80 Euro gefangen, wenngleich sich bereits eine zaghafte Aufwärtstendenz gegenüber dem Jahrestief unterhalb von 14 Euro zeigt.
Eine spannende Konstellation gibt es derzeit auch bei LAIQON, wo sich die ehrgeizigen Gewinnziele für 2026 noch nicht in der aktuellen Kursentwicklung widerspiegeln. Sollte sich die Zielerreichung in den kommenden Monaten konkretisieren, bietet das für die Aktie deutliches Potenzial: zum Artikel
Eher nach oben gerichtet ist der Trend bei der Masterflex-Aktie, doch noch tut sie sich mit dem markanten Hoch aus dem Sommer 2025 schwer. Nun könnte der Newsflow für den entscheidenden Schub sorgen. Auf der Hauptversammlung konnte der Vorstand nämlich über Fortschritte bei den großen Projekten berichten, die ab 2027 einen kräftigen Wachstumsschub ermöglichen sollen: zum Artikel
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Erstellung am 12.6.26 um 15:21 Uhr.
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