Einkaufsmanagerindex

Euroraum-PMI wie prognostiziert gestiegen - zweite Veröffentlichung bestätigt Trend


Euroraum-PMI wie prognostiziert gestiegen - zweite Veröffentlichung bestätigt Trend

Die Aktivität in der Wirtschaft des Euroraums hat im September deutlich stärker als im Vormonat zugenommen.

Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Produktion im verarbeitenden und nicht-verarbeitenden Gewerbe stieg in zweiter Veröffentlichung auf 53,1 (August: 52,0) Punkte, ein 41-Monats-Hoch. In erster Veröffentlichung waren ebenfalls 53,1 Punkte gemeldet worden. Der Dienstleistungs-PMI erhöhte sich auf 53,0 (51,6) Punkte. Auch in erster Veröffentlichung hatte S&P Global 53,0 Punkte gemeldet. Italiens aggregierter PMI sank auf 51,0 (53,6) Punkte, Frankreichs stieg auf 51,1 (48,5) und Deutschlands auf 53,8 (51,8) Punkte.

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Laut den Umfrageergebnissen legten zum Ende des dritten Quartals sowohl das Produktionswachstum in der Industrie als auch die Geschäftstätigkeit im Servicesektor zu. Auch auf Länderebene ging es erstmals seit November in allen fünf von der Umfrage erfassten Eurozone-Ländern wieder gleichzeitig aufwärts. Wie so oft in den letzten Jahren war Spanien erneut Spitzenreiter, gefolgt von Irland. In Deutschland gewann der Aufschwung weiter an Fahrt und zählte zu den stärksten seit Anfang 2022. Italien und Frankreich vermeldeten derweil moderate Zuwächse.

Die Nachfrage nach Industrieerzeugnissen und Dienstleistungen zog weiter an. Das höchste Auftragsplus seit 41 Monaten schloss ein komplettes Quartal mit steigenden Neuaufträgen ab. Mit dazu beigetragen hat auch das Exportgeschäft, das sich so deutlich verbesserte wie seit über viereinhalb Jahren nicht mehr.

Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist blieben unterdessen zwar positiv, der Optimismus war im historischen Vergleich jedoch gedämpft. Im Servicesektor sanken die Erwartungen leicht, im Verarbeitenden Gewerbe verbesserten sie sich auf ein Sieben-Monatshoch. Letztlich nahm der Preisdruck im September wieder zu, was der stärkere Anstieg der Ein- und Verkaufspreise zeigte, wenngleich beide Steigerungsraten niedriger ausfielen als zu ihren jüngsten Hochs im Mai. Die Hersteller waren bei den Teuerungsraten nach wie vor führend.

DJG/hab/uxd

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com, vetkit / Shutterstock.com

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