Heute im Fokus

DAX schließt stabil -- US-Börsen letztlich im Plus -- Bayer investiert Milliarden in USA -- Infineon, Intel, DroneShield, BioNTech, SpaceX, Telekom, Cerebras, Novo Nordisk & Co. im Fokus

aktualisiert 05.10.26 22:07 Uhr

United Internet und 1&1: Darlehensforderungen werden gegen neue Aktien getauscht. HENSOLDT-Aktie: Hochstufung auf 'Buy' durch Jefferies. Rekordanteil an US-Staatsanleihen: Warum Hedgefonds zum Risiko werden. SAP-Aktie nach der Erholung: Wie nachhaltig ist der Aufschwung vor den Quartalszahlen? Apple zieht bei KI-Agenten die Sicherheitsbremse. Starbucks wegen neuer Filialen in Xinjiang unter Druck.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex zeigte sich zum Wochenstart stabil.

Der DAX eröffnete die Sitzung minimal höher. Anschließend pendelte er zwischen Gewinn- und Verlustzone. Er beendete den Tag 0,09 Prozent stärker bei 25.254,21 Punkten.
Der TecDAX startete leicht im Plus und gab im Verlauf moderat nach. Sein Schlussstand: 4.071,40 Zähler (-0,26 Prozent).

Zum Start der neuen Handelswoche behauptete sich der deutsche Leitindex oberhalb der Schwelle von 25.000 Punkten. Nachdem Ende August mit 26.618 Zählern ein Rekordstand erreicht worden war, hatten die Kurse in den zurückliegenden Wochen nachgegeben – maßgeblich belastet durch anziehende Ölpreise und spürbar höhere Anleiherenditen. Am Donnerstag rutschte der DAX zeitweise bis auf 24.831 Punkte ab und markierte damit den tiefsten Stand seit Ende Juli. Am Freitag konnte sich das Börsenbarometer wieder etwas fangen.

Jochen Stanzl, Analyst bei der Consorsbank, verwies laut dpa-AFX auf die politische Unsicherheit, wegen der ausländische Anleger europäische Aktien immer stärker meiden würden. Deutsche Landtagswahlen mit Anzeichen für einen politischen Wandel, Massenproteste samt möglicher Neuwahlen in Spanien, die Zwischenwahlen in den USA sowie die französischen Urnengänge im Frühjahr – nach Einschätzung des Fachmanns werden Investoren das Thema Politik im kommenden halben Jahr kaum umgehen können.

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Anleger an Europas Börsen hielten sich am Montag zurück.

Der EURO STOXX 50 bewegte sich letztlich 0,03 Prozent im Minus bei 6.236,62 Punkten, nachdem er etwas höher in den Handel gestartet war.

Europas Aktienmärkte zeigten sich am Montag stabil. An den Rahmenbedingungen hat sich kaum etwas geändert: Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet zum Wochenstart weiterhin mehr als 100 Dollar, und die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt mit 5,28 Prozent auf hohem Niveau. Hinzu kommen die Bedenken über die Finanzlage Frankreichs, die vor allem den Euro belasten. Außerdem hat die spanische Minderheitsregierung von Pedro Sánchez am Wochenende wenig überraschend aufgegeben.

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An den US-Börsen ging es am Montag aufwärts.

Der Dow Jones startete startete knapp im Plus, rutschte zeitweise auf rotes Terrain ab, konnte im Verlauf aber wieder in die Gewinnzone drehen und ging schließlich 0,18 Prozent höher bei 51.267,90 Punkten aus dem Handel.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete ebenfalls etwas fester und legte im Laufe des Tages deutlicher zu. Er beendete die Sitzung 1,05 Prozent im Plus bei 27.477,31 Zählern.

Nach einem richtungslosen Start legten die US-Börsen im Verlauf des Montags etwas zu. Kräftige Zuwächse bei einigen besonders gewichtigen Technologietiteln gaben Halt und überlagerten die zuletzt vorherrschenden Bedenken wegen der anhaltend hohen Ölpreise und Anleiherenditen. Für leicht positive Signale sorgten auch frische Konjunkturzahlen. Die am ISM-Einkaufsmanagerindex gemessene Stimmung im US-Dienstleistungsgewerbe fiel im September weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Anleger hätten zwar durchaus Anlass zur Besorgnis, doch die Unternehmensgewinne wirkten weiterhin als Gegengewicht, erläuterte Marktbeobachter Mark Hackett vom Finanzdienstleister Nationwide. Erfreulich sei, dass diese Robustheit nicht dem Zufall geschuldet sei – vielmehr zeige sich eine solide Verbindung aus Wachstum und steigenden Margen.

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Die Börsen in Fernost präsentierten sich zum Wochenstart mit positiver Tendenz.

Der Nikkei 225 legte am Montag letztlich um 2,40 Prozent auf 69.946,86 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland ruhte der Handel auch am Montag, vergangenen Mittwoch hatte der Shanghai Composite 0,31 Prozent auf 3.842,20 Zähler gewonnen.

In Hongkong notierte der Hang Seng zum Handelsende marginale 0,07 Prozent höher bei 23.989,10 Zählern.

An den Handelsplätzen in Ostasien stützten am Montag die freundlichen Vorgaben aus den USA. Die an der Wall Street am Freitag veröffentlichten, unerwartet mauen Arbeitsmarktdaten hatten dort für Erleichterung gesorgt, da sie eine zeitnahe Zinsanhebung durch die US-Notenbank als weniger wahrscheinlich erscheinen lassen dürften. Rückenwind lieferte zudem der abermals gefallene Ölpreis. Die Börse in Shanghai blieb zum Wochenstart wegen eines Feiertags geschlossen; der Handel wird erst am Donnerstag wieder aufgenommen.

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