Vor US-Arbeitsmarktdaten: DAX erobert 25.000 Punkte zurück -- Asiens Börsen in Rot -- Nike setzt Rotstift an -- Citi hebt BTC-Prognosen an -- Commerzbank, SGL Carbon, Twilio, adidas im Fokus
Moderna mit Indexvorteil gegenüber BioNTech. Volkswagen: IG Metall kritisiert Kündigung von Tarifverträgen. OpenAI entlässt drei Experten nach KI-Hacking-Vorfall. LANXESS: Scope stuft ab. Hannover Rück-Aktie: Fitch erhöht Ausblick für IFS-Rating. Partners Group baut Milliardenfonds um.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigt sich am Freitag robust.
Der DAX ist mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 24.995,29 Punkten in den Handel eingestiegen und setzt sich im Verlauf über 25.000 Punkten fest, nachdem die Marke am Vortag unterschritten worden war.
Der TecDAX zog zum Auftakt 0,61 Prozent auf 4.003,56 Punkte an und baut das Plus im Verlauf aus.
Vor dem Hintergrund anhaltender Sorgen über die künftige Zins- und Inflationsentwicklung deutet sich für den DAX erleben die Börsen am Freitag einen positiven Handel.
Am Rentenmarkt setzte nach den jüngsten Abverkäufen - von denen insbesondere französische Staatsanleihen getroffen wurden - über Nacht eine spürbare Stabilisierung ein. Diese beruhigte Stimmung spiegelte sich bereits an den US-Börsen wider, die nach dem XETRA-Schluss ins Plus drehten und deren Futures diesen Trend über Nacht bestätigten. Die asiatischen Handelsplätze zeigten sich hingegen gespalten: Während Hongkong nach einem feiertagsbedingten Ruhetag am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen schloss, verlief der Handel in den übrigen Regionen uneinheitlich.
Der Fokus des Marktgeschehens verlagert sich nun auf die am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten, von denen wesentliche Impulse erwartet werden. Marktteilnehmer betonen, dass ein überraschend starker Arbeitsmarkt das Szenario längerfristig hoher Leitzinsen stützen würde, was den Druck auf risikobehaftete Anlageklassen wie Aktien weiter erhöhen könnte.
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Europas Börsen zeigen sich im Freitagshandel fester.
Der EURO STOXX 50 stieg 0,28 Prozent höher bei 6.192,58 Punkten in den Handel ein und bleibt im Verlauf im Plus.
Die Märkte warten auf die Inflationsdaten aus der Eurozone und den großen US-Arbeitsmarktbericht. Bis dahin dürften Anleger nicht mehr als Positionsanpassungen vornehmen. An der Wall Street gab es keine klaren Tendenzen, die Börsen in Asien zeigen sich überwiegend im Minus. Die Portfolios seien derzeit ausschließlich an die US-Renditen und den Ölpreis gekoppelt, heißt es weiter. Die Renditen der US-Staatsanleihen kamen am Vorabend leicht zurück von ihren Rekordhochs, was für etwas Entspannung im späten US-Geschäft sorgte. Der Ölpreis notierte jedoch nach über 4 Prozent Anstieg weiter über der Marke von 102 Dollar. Mehrere Fed-Vertreter schlugen am Donnerstag mit Blick auf weitere US-Zinserhöhungen einen abwartenden Ton an und signalisierten, die Leitzinsen auf der kommenden Fed-Sitzung eher unverändert zu lassen.
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An der Wall Street waren die Anleger am Donnerstag zurückhaltend.
Zwar hatte der Dow Jones freundlich eröffnet, im Anschluss drehte er aber ins Minus und arbeitete sich letztlich mur wieder bis zur Nulllinie vor. Zum Schlussläuten notierte er kaum verändert bei 50.926,56 Punkten (+0,04 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite war zum Start gefallen, beendete den Handel aber ebenfalls wenig bewegt bei 26.871,60 Zählern (+0,04 Prozent).
Für etwas Erleichterung sorgte, dass die Renditen am Anleihenmarkt zuletzt wieder sanken. Deren Anstieg hatte jüngst Befürchtungen mit Blick auf die Tragfähigkeit der exorbitant hohen Staatsschulden geweckt.
Allerdings stiegen die Ölpreise wieder, was im frühen Handel noch für Verunsicherung gesorgt hatte. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember wurde zuletzt über der stark beachteten Marke von 100 US-Dollar gehandelt. Es wird befürchtet, dass die hohen Ölpreise zeitversetzt und spürbar auf das allgemeine Preisniveau durchschlagen.
Mit Blick auf aktuelle Wirtschaftsdaten hat sich die Stimmung in der US-Industrie im September unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel minimal, während Volkswirte im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet hatten.
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In Fernost dominieren am Freitag die Verluste.
Der Nikkei 225 verliert am letzten Handelstag der Woche 1,05 Prozent auf 68:230,84 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ruht der Handel auch am Freitag weiter, am Mittwoch hatte der Shanghai Composite 0,31 Prozent auf 3.842,20 Zähler gewonnen.
In Hongkong haben nach der Feiertagspause vom Vortag die Bären das Ruder in der Hand und schicken den Hang Seng 2,76 Prozent auf 23.932,94 Zähler abwärts.
Vor den anstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA zeigten sich die asiatischen Finanzmärkte am Freitag uneinheitlich, da Anleger bezüglich des künftigen Zinskurses der US-Notenbank eine zurückhaltende Position einnahmen. Zusätzlich drückten hohe Anleiherenditen und ein spürbarer Anstieg der Ölpreise auf die Risikofreude der Investoren. Bereits die US-Börsen hatten am Vortag nur leicht im Plus geschlossen, nachdem sich ein deutlicher Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen im späten Handel wieder etwas abgeschwächt hatte.
Besonders kräftig fielen die Verluste in Hongkong aus. Neben gestiegenen Renditen bremsten vor allem neue Sorgen um die globale Ölversorgung und anhaltender Druck auf Technologieaktien die Entwicklung. Frische Konjunkturdaten zeigten in Japan zudem, dass die Verbraucherpreise in Tokio im September im Jahresvergleich um 2,7 Prozent stiegen und damit sowohl den Vormonatswert als auch die Markterwartungen übertrafen. Dies heizte Spekulationen an, dass die Bank of Japan ihren Leitzins nach der Anhebung auf 1,25 Prozent noch im Laufe des Jahres weiter anheben könnte.