Einschränkungen

Facebook geht härter gegen Regelverstöße in Gruppen vor - Aktie etwas leichter


Facebook geht härter gegen Regelverstöße in Gruppen vor - Aktie etwas leichter

Facebook verschärft wenige Monate vor der Bundestagswahl das Vorgehen gegen Regelverstöße in Gruppen bei dem Online-Netzwerk.

Werte in diesem Artikel
Aktien

660.80 EUR -20.90 EUR -3.07 %

Dabei sollen die Reichweite und Rechte von Gruppen und ihren Mitgliedern eingeschränkt werden. "Je mehr Verstöße eine Gruppe oder ein Mitglied begeht, desto strenger werden unsere Einschränkungen, bis wir die Gruppe oder das Mitglied ganz von unserer Plattform entfernen", erklärte Facebook in einem Blogeintrag am Dienstag.

Werbung

Nutzer, die in Gruppen wiederholt gegen Richtlinien verstoßen, sollen zeitweise die Berechtigung zum Verfassen von Beiträgen oder Kommentaren verlieren - und zwar in sämtlichen Gruppen. Zusätzlich werden sie niemanden in Gruppen einladen oder neue Gruppen erstellen können.

Wenn sich in einer Gruppe insgesamt Regelverstöße häufen, gibt es Konsequenzen für sie. So wird für bestehende Mitglieder dann die Verbreitung von Inhalten aus der Gruppe eingeschränkt, so dass sie in ihrem Newsfeed tiefer angezeigt werden. Wenn Nutzer einer Gruppe beitreten wollen, die gegen Gemeinschaftsstandards verstößt, werden sie darauf hingewiesen. Auch Administratoren von Gruppen werden stärker in die Pflicht genommen: Wenn viele Mitglieder einer Gruppe bereits gegen die Facebook-Regeln verstießen, kann von ihnen vorübergehend verlangt werden, alle Gruppenbeiträge zu genehmigen. Sollten Admins oder Moderatoren "wiederholt Inhalte genehmigen, die gegen unsere Regeln verstoßen, werden wir die gesamte Gruppe entfernen", warnt das Online-Netzwerk.

Facebook versichert dabei, dass vereinzelte Regelverstöße einzelner Mitglieder nicht dazu führen werden, dass eine Gruppe bestraft wird. Die Verletzungen werden sowohl auf Hinweis von Nutzern als auch von Facebooks Software festgestellt, die die Inhalte durchforstet. Die Maßnahmen sind zwar nicht direkt mit der Bundestagswahl im Herbst verbunden, ihre Einführung in Deutschland wurde aber mit Blick darauf beschleunigt.

Werbung

Die Facebook-Aktie notiert im NASDAQ-Handel zeitweise 0,42 Prozent tiefer bei 335,15 US-Dollar.

/so/DP/stw

HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: Twin Design / Shutterstock.com

Aktuelle Meta Platforms (ex Facebook) Aktie News

Werbung

Meta Platforms (ex Facebook) Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Meta Platforms (ex Facebook) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.
24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
23.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
22.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.
22.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Buy Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.