Erneut teurer Ärger

Rolls-Royce kämpft mit Problemen beim Antrieb des Airbus A350


Rolls-Royce kämpft mit Problemen beim Antrieb des Airbus A350

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce muss sich nach teurem Ärger mit seinem Antrieb für Boeings "Dreamliner" mit Problemen an den Turbinen des Airbus-Jets A350 herumschlagen.

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Rolls-Royce (Airbus SE (ex EADS))Bei der Wartung der Triebwerke an den ältesten A350-Exemplaren, die seit dem Jahr 2015 im Einsatz sind, sei in einigen Fällen eine verstärkte Abnutzung in einem Kompressor aufgefallen, teilte Rolls-Royce am Dienstag in London mit. Betroffen sei etwa jeder fünfte der bisher rund 100 untersuchten Antriebe vom Typ Trent XWB-84.

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Den Angaben zufolge haben die Abnutzungen bisher bei keinem A350-Jet zu Problemen im Flug geführt. Rolls-Royce will dennoch alle Triebwerke des Typs in ähnlichem Alter untersuchen. Die europäische Luftfahrtbehörde EASA will dem Hersteller zufolge eine entsprechende Anweisung an die Betreiber schicken. Der bei neueren A350-Exemplaren verwendete Antriebstyp Trent XWB-97 ist laut Rolls-Royce davon nicht betroffen. Das Unternehmen erwartet, die notwendigen Arbeiten schnell erledigen zu können. Auch der Betriebsausfall für die Fluggesellschaften und die Kosten für den Hersteller sollten überschaubar bleiben.

In den vergangenen Jahren waren Probleme mit dem Rolls-Royce-Antrieb für Boeings Großraumjet 787 "Dreamliner" den Triebwerksbauer teuer zu stehen gekommen. Der aufwendige Austausch von Teilen und der lange Ausfall der Jets im Linienbetrieb der Airlines kosteten das Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar. Zudem verlor Rolls-Royce Marktanteile an den US-Konzern General Electric (GE), der ein Konkurrenztriebwerk für den "Dreamliner" im Angebot hat. An dem GE-Modell ist auch der Münchner Triebwerkshersteller MTU (MTU Aero Engines) beteiligt, der auf diese Weise von der Rolls-Royce-Misere profitierte.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Jordan Tan / Shutterstock.com

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08.09.26 Airbus SE Hold Jefferies & Company Inc.
04.09.26 Airbus SE Hold Jefferies & Company Inc.

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