EU-Parlament fordert strengere Regeln für Social Media


Werte in diesem Artikel
Aktien

302.00 EUR -0.75 EUR -0.25 %

648.00 EUR 2.00 EUR 0.31 %

4.80 EUR -0.02 EUR -0.31 %

STRASSBURG (dpa-AFX) - In der Debatte über Social-Media-Regeln für Kinder und Jugendliche fordert das Europäische Parlament, Betreiber digitaler Plattformen stärker in die Pflicht zu nehmen. Plattformen tragen in erster Linie die Verantwortung für die Sicherheit der von ihnen geschaffenen Umgebung, nicht Familien, Lehrkräfte oder Jugendliche, wie der parlamentarische Berichterstatter Sandro Ruotolo bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Abstimmung in Straßburg sagte.

Werbung

Das Europaparlament stimmte in Straßburg am Donnerstagmittag fraktionsübergreifend mit 395 Stimmen und 136 Gegenstimmen für den rechtlich nicht bindenden Bericht.

Plattformen sollen mehr Verantwortung übernehmen

Darin kritisieren die Abgeordneten Funktionen wie endloses Scrollen oder das automatische Abspielen von Videos. Das Parlament unterstützt deshalb sicherere und altersgerechte Empfehlungssysteme sowie einen "Jugendmodus" ohne Werbung und mit weniger suchtfördernden Elementen. Die schädlichsten dieser Elemente sollen nach den Vorstellungen des Parlaments vollständig verboten werden.

Der Initiativbericht richtet sich jedoch nicht allein an die Plattformen. Auch die EU-Kommission und die Staaten werden zum Handeln aufgefordert. So sollen die Mitgliedsländer unter anderem ausreichend Kapazitäten für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendhilfe, Polizei und Justiz schaffen.

Werbung

EU-Kommission schlägt Regeln vor

Kurz vor der Abstimmung im Parlament stellte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Vorschläge für künftige Social-Media-Regeln vor. Nur die EU-Kommission kann diesen Prozess rechtlich starten. Für die Umsetzung ist sie aber auf die Zustimmung des Parlaments und der EU-Staaten angewiesen.

Auch die EU-Kommission will die Plattformen in die Pflicht nehmen. Zudem sollen nach von der Leyens Vorstellung Kinder unter 13 Jahren keine eigenen Social-Media-Konten haben dürfen und der Zugang auch für ältere Jugendliche eingeschränkt werden.

In dem Bericht der Parlamentarier wird keine konkrete Altersgrenze genannt. Stattdessen spricht sich das Parlament allgemein für ein einheitliches Mindestalter für soziale Medien aus./jeb/DP/zb

Aktuelle Alphabet A (ex Google) Aktie News

Werbung

Alphabet A (ex Google) Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Alphabet A (ex Google) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
19:41 Alphabet A (ex Google) Outperform RBC Capital Markets
14:06 Alphabet A (ex Google) Buy Jefferies & Company Inc.
12:56 Alphabet A (ex Google) Overweight JP Morgan Chase & Co.
12:01 Alphabet A (ex Google) Outperform RBC Capital Markets
03.08.26 Alphabet A (ex Google) Buy Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.