EU-Staaten einigen sich auf neue Raumfahrtverordnung


BERLIN (Dow Jones)--Nach mehrjährigen Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die EU-Raumfahrtverordnung gebilligt. Sie könne aller Voraussicht nach Anfang 2021 final verabschiedet werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. "Damit wird Europas Rolle im Weltraum gestärkt", kommentierte der Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek (CDU) den bereits am Freitag erfolgten Beschluss des zuständigen EU-Ausschusses.

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Die Verordnung gebe der Union das Werkzeug in die Hand, zusammen mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA das Satellitennavigationsprogramm Galileo und das Erdbeobachtungsprojekt Copernicus weiter auszubauen, so Jarzombek. Ziel ist auch die Stärkung von Innovation im privatwirtschaftlichen Bereich des "New Space" sowie eine größere Unabhängigkeit von Wettbewerbern in den USA und Asien.

Die Verordnung vereint alle EU-Raumfahrtaktivitäten bis 2027, darunter auch neue Sicherheitskomponenten wie das Programm zur behördlichen Satellitenkommunikation GOVSATCOM (Governmental Satellite Communication) und das Programm zur Weltraumlage-Erfassung SSA (Space Situational Awareness). Im EU-Haushalt sind dafür 14,8 Milliarden Euro vorgesehen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

(END) Dow Jones Newswires

December 21, 2020 06:41 ET (11:41 GMT)

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