Euroraum-Inflation im Februar bei 0,9 Prozent


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Inflationsdruck im Euroraum ist im Februar wie erwartet konstant geblieben. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lagen um 0,9 (Januar: 0,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte. Die Ergebnisse entsprachen wie erwartet den Ergebnissen der ersten Veröffentlichung. Das galt auch für die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak), die um 0,1 Prozent auf Monats- und 1,1 (1,4) Prozent auf Jahressicht stiegen.

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Der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation kam von den Dienstleistungen (plus 0,55 Prozentpunkte), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (plus 0,29 Prozentpunkte) und Industriegütern ohne Energie (plus 0,26 Prozentpunkte). Die Energiepreise lieferten einen negativen Beitrag von 0,15 Prozentpunkten.

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (minus 1,9 Prozent), Slowenien (minus 1,1 Prozent) und Zypern (minus 0,9 Prozent) gemessen, die höchsten in den Niederlanden (plus 1,9 Prozent), Deutschland (plus 1,6 Prozent) und Österreich (plus 1,4 Prozent).

Die EU-Verbraucherpreise stiegen im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 (1,2) Prozent.

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Eurostat weist darauf hin, dass die Preismessung derzeit durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt ist. Eurostat und die nationalen statistischen Ämter der Mitgliedstaaten hätten sich auf eine Reihe von Verfahren zur Schätzung von Preisen geeinigt, die aufgrund von Mobilitätsbeschränkungen oder Schließungen der Verkaufsstellen nicht erhoben werden konnten.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 17, 2021 06:00 ET (10:00 GMT)

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