Euroraum-Leistungsbilanzüberschuss sinkt im Januar


Der Leistungsbilanzüberschuss des Euroraums ist im Januar gesunken. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) wies er saisonbereinigt einen positiven Saldo von 30 (Dezember: 37) Milliarden Euro auf. Der Handelsbilanzüberschuss erhöhte sich auf 39 (38) Milliarden Euro, wobei die Exporte auf 199 (200) Milliarden Euro abnahmen und die Importe auf 160 (161) Milliarden Euro. Der Saldo der Dienstleistungsbilanz war mit 12 (11) Milliarden Euro positiv.

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Der Saldo der Primäreinkommen wies einen negativen Saldo von 4 (plus 1) Milliarde Euro auf, jener Sekundäreinkommen betrug minus 17 (minus 14) Milliarden Euro.

Der Saldo der Kapitalbilanz war in den zwölf Monaten bis Januar 2021 mit 315 Milliarden Euro positiv. In den zwölf Monaten bis Januar 2020 waren es 196 Milliarden gewesen. Bei den Direktinvestitionen ergaben sich in diesem Zeitraum Nettokapitalzuflüsse von 126 (80) Milliarden Euro und bei den Portfolioinvestitionen Nettokapitalexporte von 556 (Nettoimport von 77) Milliarden Euro.

Über Aktien flossen netto 106 Milliarden Euro ab, nachdem im Vorjahreszeitraum 205 Milliarden zugeflossen waren. Über Anleihen kam es zu einem Nettokapitalexport von 450 (128) Milliarden Euro.

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Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)

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