Euroraum-Verbraucherpreise steigen etwas stärker als erwartet


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Inflationsdruck im Euroraum hat im Juli etwas deutlicher als erwartet zugenommen, wobei auch die Kernteuerung etwas höher als prognostiziert ausfiel. Nach Angaben von Eurostat sanken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 2,2 (Juni: 1,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Preisrückgang um 0,3 Prozent und eine Jahresteuerung von 2,0 Prozent prognostiziert.

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Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) sanken um 0,4 Prozent auf Monatssicht und überstiegen ihr Vorjahresniveau um 0,7 (0,9) Prozent. Erwartet worden waren ein monatlicher Preisrückgang um 0,5 Prozent und eine Jahresteuerung von 0,6 Prozent.

Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich mit einer Jahresrate von 1,6 (0,5) Prozent und unverarbeitete Nahrungsmittel um 1,8 (minus 0,3) Prozent. Energie kostete 14,1 (12,6) Prozent mehr als vor einem Jahr, die Teuerung bei Industriegütern ohne Energie ging auf 0,7 (1,2) Prozent zurück. Dienstleistungen kosteten 0,9 (0,7) Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/jhe

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2021 05:00 ET (09:00 GMT)

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