Eurozone-BIP für zweites Quartal aufwärts revidiert


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wirtschaft im Euroraum ist im zweiten Quartal 2021 stärker gewachsen als bisher angenommen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer dritten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent. Bei der zweiten Schätzung am 17. August war nur ein BIP-Plus von 2,0 Prozent gemeldet worden. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einer Bestätigung dieser Rate gerechnet.

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Auf Jahressicht betrug das BIP-Wachstum 14,3 Prozent, womit es gegenüber der zweiten Veröffentlichung von 13,6 Prozent ebenfalls zu einer deutlichen Aufwärtsrevision gekommen ist.

Im zweiten Quartal stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum um 3,7 (Vorquartal: minus 2,1) Prozent. Die Bruttoanlageinvestitionen nahmen um 1,1 (minus 0,2) Prozent zu. Die Ausfuhren stiegen um 2,2 (0,7) Prozent, die Einfuhren um 2,3 (0,4) Prozent.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte hatten im Euroraum einen positiven Einfluss auf das BIP-Wachstum von 1,9 Prozentpunkten, die Bruttoanlageinvestitionen von 0,2 Punkten. Der Beitrag des Handelsbilanzsaldo war nahezu neutral, während die Vorratsveränderungen leicht negativ ausfielen.

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In den 27 EU-Ländern zusammen stieg das BIP um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal und lag um 13,8 Prozent höher als im Vorjahresquartal.

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