Eurozone: Deutlich gestiegene Engergiepreise treiben Erzeugerpreise


LUXEMBURG (dpa-AFX) - Deutlich gestiegene Energiepreise haben sie die Erzeugerpreise in der Eurozone im März nach oben getrieben. Sie legten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg von 1,8 Prozent gerechnet. In den vergangenen sieben Monaten waren die Erzeugerpreise im Jahresvergleich gesunken. Im Februar waren die Erzeugerpreise noch um 3,0 Prozent gefallen.

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Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise um 3,4 Prozent. Das hatten Volkswirte erwartet. Im Februar waren sie noch um 0,6 Prozent gefallen.

Die Folgen des Kriegs zwischen den USA und dem Iran hat die Energiepreise nach oben getrieben. Die Energiepreise legten im Monatsvergleich um 11,1 Prozent zu und im Jahresvergleich um 4,2 Prozent.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. In der vergangenen Woche hatte die EZB ihre Leitzinsen stabil gehalten. Viele Ökonomen erwarten jedoch, dass sie die Leitzinsen auf ihrer kommenden Sitzung angesichts der gestiegenen Inflationsgefahren anheben wird./jsl/la/stk

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