Eurozone-Erzeugerpreise steigen im März um 3,4 Prozent


DOW JONES--Die Erzeugerpreise der Industrie in der Eurozone sind im März vor dem Hintergrund des Iran-Krieges kräftiger gestiegen als erwartet. Die Preise auf der Erzeugerstufe erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat berichtete. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg um 3,1 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich lagen die Erzeugerpreise um 2,1 Prozent niedriger. Die Prognose von Volkswirten hatte auf ein Plus von 1,6 Prozent gelautet.

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Für die gesamte EU nannte Eurostat im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg der Erzeugerpreise um 3,2 Prozent, binnen Jahresfrist haben sich die Preise um 2,0 Prozent erhöht. Die Produzentenpreise geben tendenziell die Richtung für die Verbraucherpreise vor: In der Regel reichen die Betriebe höhere oder niedrigere Einkaufskosten an ihre Kunden weiter.

Die Energiepreise erhöhten sich um 11,1 Prozent im Monats- und um 4,2 Prozent im Jahresvergleich. Für Vorleistungsgüter stiegen die Preise in der Eurozone um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat, binnen Jahresfrist lagen sie um 2,0 Prozent höher. Bei Investitionsgütern ergab sich ein Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, während es im Jahresvergleich zu einem Anstieg um 1,6 Prozent kam.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/uxd

(END) Dow Jones Newswires

May 06, 2026 05:08 ET (09:08 GMT)

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