Eurozone-Produktion im März wesentlich schwächer als erwartet


LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im März deutlich gedrosselt. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, fiel die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 4,1 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Rückgang um 2,0 Prozent erwartet.

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Im Vergleich zum Vorjahr lag die Industrieproduktion um 1,4 Prozent niedriger. Volkswirte hatten dagegen mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent gerechnet.

Ökonomen erwarten, dass die Industrie durch die hohe Inflation, gestiegene Zinssätze und abnehmende Auftragseingänge vor dem Hintergrund einer weltweiten Konjunkturabschwächung weiter beeinträchtigt wird.

Wie Eurostat weiter mitteilte, fiel die Industrieproduktion in der EU-27 im März um 3,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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