EWE und Aloys Wobben Stiftung werden Partner zum Ausbau der Windkraft


OLDENBURG/AURICH (dpa-AFX) - Das Oldenburger Energieunternehmen EWE und die Aloys Wobben Stiftung sind auf dem Weg zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zum Ausbau der Windenergie einen Schritt weiter gekommen. Am Dienstag unterzeichneten sie einen Vertrag, nach dem beide Seiten je 50 Prozent der Anteile halten, wie die Partner mitteilten. Demnach werden Windparks sowie Projekte an Land von EWE und Enercon in das künftige Joint Venture eingebracht. Die Stiftung ist Alleingesellschafterin des Auricher Windenergieanlagenbauers Enercon. Das Kartellamt muss das Vorhaben prüfen, das Ergebnis wird im Frühjahr 2021 erwartet.

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Vorgesehen sind Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund vier Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Sitz der Gesellschaft soll Aurich sein. Die rund 200 Mitarbeiter in den Kernmärkten sollen an mehreren Standorten, darunter Oldenburg, arbeiten. EWE wird die unternehmerische Führung, die Aloys Wobben Stiftung den Vorsitz des Aufsichtsrates stellen.

Das Gemeinschaftsunternehmen gründe auf einem Bestand, der zu den größten der Branche zähle, sagte der Vorstandsvorsitzende der Aloys Wobben Stiftung, Heiko Janssen. Ziel sei, die Energiewende in Deutschland und international entscheidend voranzubringen. EWE-Chef Stefan Dohler sagte, der Anteil erneuerbarer Energien solle signifikant und dauerhaft erhöht werden. Der nachhaltige Umbau der Gesellschaft und ein klimaneutrales Europa könnten nur mit ausreichend grünem Strom erreicht werden. Das neue Unternehmen soll den Partnern zufolge zu einem der größten Erzeuger von Grünstrom in Deutschland und Frankreich werden und auch international wachsen.

/hho/DP/eas

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