Favoriten der Anleger

Europäische Bankaktien vor dem US-Berichtssaisonstart gefragt


Europäische Bankaktien vor dem US-Berichtssaisonstart gefragt

Aktien aus dem europäischen Bankensektor haben am Donnerstagmorgen zu den Favoriten der Anleger gezählt.

Werte in diesem Artikel
Aktien

39.75 EUR -0.25 EUR -0.62 %

31.12 EUR -0.56 EUR -1.77 %

66.41 EUR -3.62 EUR -5.17 %

Indizes

24,980.82 EUR -218.37 EUR -0.87 %

Börsianern zufolge profitierten sie vor allem vom Optimismus der Anleger über die am Freitag erwarteten Quartalszahlen aus der US-Bankenbranche. Zuletzt waren die Sektorwerte schon gestützt worden von steigenden Marktzinsen insbesondere in den USA, die gut sind für das Alltagsgeschäft. Der europäische Bankenindex zeigte sich zeitweise mit 0,8 Prozent im Plus und war damit einer der stärksten Sektoren unter den insgesamt 19 Branchen.

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Im DAX stiegen die Aktien der Deutschen Bank am Donnerstag via XETRA um 2,63 Prozent auf 9,84 Euro, im MDAX gewannen die der Commerzbank 1,46 Prozent auf 5,72 Euro.

In Paris stiegen zudem die Anteile der Société Générale um 0,25 Prozent auf 17,69 Euro. Hier dürfte auch ein positiver Kommentar von Analystin Flora Bocahut vom Investmenthaus Jefferies geholfen haben. Trotz des Anstiegs seit Oktober bewegten sich die Aktienkurse französischer Banken noch deutlich unter dem Niveau von vor der Corona-Krise, schrieb sie in einer Studie. Sie blicke zwar etwas vorsichtiger auf die Risikovorsorge der Institute, doch bleibe das Wirtschaftsumfeld positiv für die Branche. Die französischen Banken dürften daher bei der Ertragsentwicklung weiter positiv überraschen.

Die Papiere der Schweizer CS Group und der britischen HSBC legten um 0,53 Prozent auf 12,44 Franken respektive um 1,02 Prozent auf 4,09 GBP zu. Die UBS-Papiere rückten um 0,71 Prozent auf 13,48 Franken vor.

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Am Markt wurde als Impulsgeber auf die anstehenden Zahlen von US-Banken zum vierten Quartal verwiesen. Am Freitag legen zunächst JPMorgan, die Citigroup und Wells Fargo ihren Geschäftsbericht vor. In der kommenden Woche folgen dann unter anderem Goldman Sachs, die Bank of America und Morgan Stanley.

Marktbeobachter halten im US-Bankensektor einige positive Überraschungen für möglich. Den Papieren der Deutschen Bank kam außerdem zugute, dass das Analysehaus Keefe, Bruyette & Woods diese nun mit "Market perform" bewertet und damit ihr altes Urteil "Underperform" strichen. Das Kursziel schraubte Analyst Tom Hallett von 9 auf 11 Euro nach oben, was ein Hoch seit Sommer 2018 wäre.

/ck/tih/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Slava2009 / Shutterstock.com

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08.09.26 Deutsche Bank Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.09.26 Deutsche Bank Buy Warburg Research
02.09.26 Deutsche Bank Buy Goldman Sachs Group Inc.
07.08.26 Deutsche Bank Neutral Goldman Sachs Group Inc.
05.08.26 Deutsche Bank Buy Warburg Research

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